
Kinder schlagen ihre Eltern: In der Schweiz wählten allein im Jahr 2012 über 200 Eltern den Notruf, weil ihr Nachwuchs sie bedrohte oder verletzte. »

Ihr Kind hat unsichtbare Freunde? Lesen Sie hier, was das über die Entwicklung Ihres Kindes aussagt und warum Fantasiefreunde kein schlechtes Zeichen sind. »

Perfekte Figur, gute Schulleistungen und beginnende Sexualität. Jugendliche sehen sich in der Pubertät immer mehr unter Druck gesetzt. Besonders Mädchen leiden unter den Anforderungen der Leistungsgesellschaft. Der Bedarf an psychologischer Hilfe steigt d »
Die ersten zwei, drei Jahre sind Mama und Papa die besten Freunde, spätestens im Kindergarten haben die meisten Kinder einen besten oder mehrere Freunde. Warum diese Freundschaften wichtig sind, lesen Sie hier.
Schon im Kindergarten werden die ersten Freundschaften geschlossen.
Obelix hat Einen, Pippi Langstrumpf hat Zwei, Michel aus Lönneberga hat einen Erwachsenen. Die Rede ist von Freunden. Egal wie alt Menschen sind, Freunde sind in jeder Lebenslage wichtig. Es ist ein wichtiges Bedürfnis, anderen Menschen vertrauen zu können und von ihnen Zuspruch und Unterstützung zu erhalten. Schon im ersten Lebensjahr suchen sich Babys einen «Freund», einen der da ist, wenn die Mama den Raum verlassen hat. Oft ist das eine Stoffwindel oder ein bestimmtes Kuscheltier. Ohne den Hasen, Hund oder Bären geht nichts mehr. Er tröstet, begleitet und macht jeden Spass mit. Kinder erleben mit ihm bereits eine erste Freundschaftserfahrung. Sie sorgen sich um den Hasen, decken ihn in der Nacht zu oder sind traurig, wenn er unauffindbar ist.
Sina will in der Puppenecke spielen, Lena will nicht mit, also fragt sie eben Juliane. Michael hat frische Erdbeeren dabei, Sina erklärt ihm: «Wenn du mir eine gibst, bist du mein Freund.»
Den ersten richtigen Kontakt mit Gleichaltrigen erfahren Kinder im Kindergarten. Sie sind aber noch nicht fähig, ernste Freundschaften zu schliessen. Hier handelt es sich zuerst um kurzfristige, spontane Freundschaften wie das Geplänkel der Dreikäsehochs zeigt. Eltern brauchen sich also nicht wundern, wenn der Nachwuchs am Montag grossspurig verkündet: «Max und ich sind beste Freunde.» Und bereits am nächsten Tag ist der Max schon wieder «doof». Dieses Verhalten ist normal und altersentsprechend.
Bei 20 Kindern in der Gruppe wird ein Kind immer mehrere Spielpartner haben, aber irgendwann häufen sich Spielabläufe mit dem gleichen Kind oder den gleichen Kindern. Das kann aus gleichen Interessen oder Sympathien resultieren. Der Kontakt wird enger, das Kind freut sich auf den anderen, wenn er endlich in den Kindergarten gebracht wird. Dies sind Anzeichen dafür, dass Ihr Kind nun einen Freund oder eine Freundin hat.
In kleinen Dörfern, wo jeder jeden kennt, ist ein Besuch bei einem Kindergartenkumpel für die Eltern kein Problem. Sie kennen die anderen Eltern und wissen also, wo sich der Nachwuchs aufhält. Ist dies nicht der Fall, stehen Eltern so einem Besuch eher skeptisch gegenüber. Sie fragen sich: Wie sind die anderen Eltern drauf? Wie sieht ihre Erziehung aus? Was wird mein Kind erwarten?
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