
Gewaltfrei zu erziehen ist für alle Eltern herausfordernd. Der «No Hitting Day» am 30. April will deshalb Alternativen zur Gewalt am Kind aufzeigen. »

Der Biologe John Medina gibt Erziehungstipps für schlaue und glückliche Kinder. Dabei ist der Umgang mit Frust und Emotionen wichtig für den Lebenserfolg. »

Ist es besser, auf die Tipps von Verwandten und Freunden zu hören oder in der Erziehung dem eigenen Bauchgefühl zu vertrauen? Wir wägen ab. »
Erziehungsratgeber können Eltern bei der Suche nach ihrem eigenen Erziehungsstil inspirieren. In der Buchhandlung stellt sich allerdings schnell die Qual der Wahl. Warum gibt es so viele Erziehungsratgeber? Welche sind wirklich gut? Die Zürcher Paar- und Familienberaterin Ursula Keller wagt Antworten.
Haben Sie Probleme Zuhause? Beziehungsratgeber gibt es viele - hier erfahren Sie, wie Sie den richtigen finden. Foto: Goodshoot - Thinkstock
Warum gibt es Ihrer Meinung nach einen so grossen Markt an Erziehungsratgebern?
Ursula Keller: Die Nachfrage bestimmt das Angebot. Ein Grund für die hohe Nachfrage nach Erziehungsratgebern liegt sicher darin, dass Kinder einen hohen Stellenwert in unserer Gesellschaft geniessen. Die meisten Kinder werden heute bewusst geplant. Eltern wollen gute Eltern sein und setzen sich gezielt mit Erziehung auseinander. Wir leben in einer Informationsgesellschaft, das heisst, Eltern sind es gewohnt, aus unterschiedlichen Quellen Informationen zusammenzutragen. Ein anderer Grund besteht darin, dass auch das hohe Angebot Nachfrage erzeugt: Frühere Generationen konnten auf nicht viel anderes als auf das Buch «Dr. Spock für Säuglingspflege» zugreifen. Das ist heute anders.
Spiegelt die Vielfalt der Erziehungsratgeber nicht auch eine Unsicherheit der Eltern wider?
Sicher, das Bedürfnis nach Beratung ist sehr gross. Eltern suchen Orientierung, denn die Werthaltungen innerhalb der Gesellschaft sind nicht mehr einheitlich, sondern individueller geworden. Jede Familie muss heute zu ihrem eigenen Wertesystem finden. Das ist eine grosse Herausforderung für Eltern.
Können Ratgeber denn diese Orientierung bieten?
Die Ratgeber sind oft sehr unterschiedlich. Auf gleiche Fragen bieten sie unterschiedliche Antworten. Das kann Eltern zusätzlich verwirren.
Woran lässt sich denn ein guter Erziehungsratgeber erkennen?
Ein guter Erziehungsratgeber basiert auf gewaltfreier Kommunikation. Er regt Eltern an, sich mit ihrem eigenen Erziehungsverhalten auseinander zu setzen, und macht Mut, einen eigenen Weg im Umgang mit den Kindern zu suchen – ohne Anspruch auf Perfektion. Ein guter Erziehungsratgeber berücksichtigt auch, dass Kinder sich unterschiedlich entwickeln. Vorsichtig sollten Eltern immer dann auf einen Erziehungsratgeber reagieren, wenn er versucht, Patentrezepte zu verkaufen. Denn Patentrezepte, die für alle Familien gelten, gibt es nicht.
Ursula Keller ist Sozialarbeiterin mit Zusatzausbildungen in Systemischer Paar- und Familienberatung, Coaching, Supervision und Organisationsentwicklung. Sie arbeitet als Sozialpädagogische Familienbegleiterin mit schwer belasteten Familien und führt eine Beratungspraxis in Zürich. Mehr unter www.ursulakeller.ch.
Finden Sie den passenden Namen für Ihr Baby
Wählen Sie aus unserer umfangreichen Vornamen-Datenbank Ihren Favoriten. Entdecken Sie über 13.000 Mädchen- und Jungennamen. »
5 feine Erdbeerrezepte
Zum Beispiel Erdbeer-Quarktorte ...
Haben Sie Fragen?
Swissmilk-Ernährungsberater geben gerne Auskunft. »
Wir suchen das Lieblingsspielzeug Ihrer Kinder
Laden Sie Ihr Foto hoch und gewinnen Sie einen Gutschein für individuelle Kindermode! »
Gebrauchtes Glück
Die schönsten Flohmärkte der Schweiz und alle Termine auf einen Blick »
Kinderbuch zu gewinnen
Wir verlosen fünfmal die Kindergeschichte «Ein wunderliches Leben». »
Die schönsten Veranstaltungen
für Familien
In unserem Eventkalender können Sie nach Familien-Veranstaltungen in Ihrer Region suchen oder Ihre eigene Veranstaltung eintragen.
Trend-Produkte Smoothie & «Fro-Yo»
Sie sollen uns einfach mit vielen Vitaminen versorgen und das Glace zum gesunden Vergnügen machen. Aber sind Smoothies und Frozen Yogurts wirklich so vollwertig und kalorienarm? »