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Adieu Familienzeit?

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Das hat Folgen. Wenn Überstunden, lange Arbeitstage, unregelmässige Arbeitszeiten und Wochenendarbeit immer mehr die Regel werden, führt dies zu einer immer schlechter planbaren Familien- und Freizeitgestaltung, schreibt Dr. Oliver Hämmig vom Institut für Sozial- und Präventivmedizin der Uni Zürich im Magazin io new management. Der Work-Family-Konflikt ist ein zentrales Schweizer Lebensthema geworden.

Die Problematik wurde deshalb unter dem Stichwort Work-Life-Balance kürzlich vom Bundesrat in die politische Agenda aufgenommen. Der Leiter des Bereichs Arbeitsbedingungen beim Bundesamt für Wirtschaft SECO, Pascal Richoz, formuliert die Herausforderungen wie folgt: Die Risiken für die Gesundheit der Arbeitenden müssen neu begriffen werden und die heute bestehenden Gesetze brauchen eine Anpassung.



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Kommentare

  • Rita 20.07.2011 18:57 Uhr
    Endlich mal wird hier Tacheles geredet! Was mich aber immer ärgert ist, dass es heisst entweder Kinder oder Karriere. In vielen anderen Ländern (USA, UK, China, Indien, Australien, Frankreich) ist beides möglich, nur in der Schweiz leben wir noch wie zu Gotthelfs Zeiten. Sind wir Schweizer eigentlich total bescheuert? Während unsere Kinder im Muki Turnen verblöden, überholen uns die Inder und Chinesen. Ich bin Chinesin, aber in der Schweiz aufgewachsen. Ich werde meine Kinder chinesisch erziehen, d.h. die Eltern geben den Ton an und die Kinder lernen - neben Spass und Spiel - auch Disziplin, Ordnung und schnellstmöglich Selbständigkeit und Durchsetzungsvermögen. Wir erziehen keine Plüschtiere sondern Menschen, die eines Tages selbständig und erfolgreich sein sollen.
  • Sandro 22.02.2010 14:36 Uhr
    Endlich kommt dieses Thema in die politische Agenda. Es wird Zeit, dass sich hier ein öffentliches Bewusstsein entwickelt. Nur so kann sich etwas an dieser Situation ändern.
  • margrith Lenz 27.08.2009 20:22 Uhr
    bin an den Kommentaren intressiert!

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