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Kinderarmut ist in der Schweiz ein hausgemachtes Problem und ein Resultat der Familienpolitik. Am härtesten trifft es die Kinder von Alleinerziehenden – mehrere zehntausend Kinder.
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Armutsbekämpfung in Zürich: Versagt die Politik? Die Caritas Zürich beantwortet diese Frage in ihrem gleichnamigen Diskussionspapier mit Ja. Das Thema Armut war in der Schweiz ein Tabuthema. Armut in der reichen Schweiz, das kann und darf nicht sein. Dabei sind heute allein im Kanton Zürich 20000 Kinder von Armut betroffen.
Kinder unter 14 Jahren sind am häufigsten von Armut bedroht. Foto: ©iStockphoto.com/April Anderton
Die Geschichte der Armutspolitik gestaltet sich nicht einfach, da die Armut lange verharmlost wurde. In Zürich findet man mehr über die Geschichte der Zünfte als über die Armen. Die Historikerin Rahel Fischer zeigt auf, wie sich die Armut entwickelt hat. In den frühen 1980er Jahren gab es kaum Arbeitslosigkeit, das änderte sich schlagartig in der Wirtschaftskrise der 90er Jahre.
Nach der Arbeitslosigkeit folgte nicht selten die Abhängigkeit von der Sozialhilfe. Und wer in der Sozialhilfe landet, findet oft nicht mehr in den regulären Arbeitsmarkt zurück. Das zeigen auch die Entwicklungen der letzten Jahre. Die Quote der Sozialhilfebezügerinnen und -bezüger blieb auch in den guten Wirtschaftszeiten hoch.
Die Armutsbilder haben sich über die Jahrzente ebenfalls gewandelt. Früher galten nur psychisch Kranke oder Drogenabhängige als armutsgefährdet. Heute weiss man, dass es gut integrierte Menschen treffen kann. Zum Beispiel Working Poor oder Alleinerziehende. Das Armutsbild, das am meisten der Realität entspricht ist arm gleich jung. Sind doch Kinder unter 14 Jahren am häufigsten von Armut betroffen.
- 1. Teil Armut in der reichen Schweiz
- 2. Teil Die aktuelle Situation
- 3. Teil Massnahmen gegen Kinderarmut
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Kommentare
Ganz klar die Dunkelziffer ist um ein vielfaches höher, auch unser Sohn leidet, durch unsere Armut, wir werden jedoch noch bestraft, weil wir nicht zum Sozialamt gehen und uns mit unserer kleinen Firma durchschlagen, Betreibungsamt kürzt unseren Erfolg, weil man uns das Auto wegnehmen will, wie sollen wir da noch unsere Arbeit verrichten und das aargauer Steueramt verlangt neben der Geschäftsbuchhaltung auch eine private Buchhaltung, wir kriegen keinen einzigen Hilfsfranken sind bald 50zig und manchmal ganz schön am verzweifeln, dies finden wohl alle ganz toll
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