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Im Teil über das Heute verschafft die Ko-Autorin Sarah Müller, PR-Fachfrau und Ex-Verfassungsrätin, mit elf Interviews ein Bild der aktuellen Armutspolitik. Befragt wurden Politikerinnen und Politiker verschiedener Parteien, Fachpersonen, Wirtschaftsvertreter und Betroffene. Niemand bestreitet heute, dass es Armut gibt. «Mit einem einzigen Einkommen ist kaum mehr eine Familie zu ernähren», konstatiert zum Beispiel die ehemalige Sozialvorsteherin Monika Stocker. Die Statistik belegt diese Aussage, fast 20 Prozent der Alleinerziehenden im Kanton Zürich sind auf Sozialhilfe angewiesen.
Die Kinder laufen Gefahr, auch später nicht aus der Armut heraus zu kommen. Denn die Ursachen für Armut finden sich häufig in der frühesten Kindheit, im familiären Umfeld und beim Bildungsweg. Die Unterstützung des Elternhauses ist wichtig für die Entwicklung des Kindes. Heute gilt es als anerkannte Tatsache, dass Armut vererbbar ist.
Bei der Frage wie die Armen wahrgenommen werden, sagt die Sozialarbeiterin Denise Oberson: «Die Gesellschaft unterteilt Betroffene in gute und schlechte Arme.» Diese Aussage wird mehrfach gemacht. Beim Thema Armut steht schnell die Frage nach Selbstverschuldung oder Missbrauch im Raum. Die Alleinerziehende T.S. meint, dass deshalb Armut auch oft versteckt wird.
- 1. Teil Armut in der reichen Schweiz
- 2. Teil Die aktuelle Situation
- 3. Teil Massnahmen gegen Kinderarmut
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Kommentare
Ganz klar die Dunkelziffer ist um ein vielfaches höher, auch unser Sohn leidet, durch unsere Armut, wir werden jedoch noch bestraft, weil wir nicht zum Sozialamt gehen und uns mit unserer kleinen Firma durchschlagen, Betreibungsamt kürzt unseren Erfolg, weil man uns das Auto wegnehmen will, wie sollen wir da noch unsere Arbeit verrichten und das aargauer Steueramt verlangt neben der Geschäftsbuchhaltung auch eine private Buchhaltung, wir kriegen keinen einzigen Hilfsfranken sind bald 50zig und manchmal ganz schön am verzweifeln, dies finden wohl alle ganz toll
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