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Bei den Massnahmen die nötig sind um Armut zu bekämpfen herrscht eine grosse Uneinigkeit. Es gibt keine Koordination und es werden keine Prioritäten gesetzt. Die einen finden die Ergänzungsleistungen für arme Familien ein taugliches Mittel, das auch schon die Altersarmut erfolgreich vermindern konnte. Andere wollen die Einwanderung verkleinern oder sehen nur die Möglichkeit Armut zu verwalten. Mauro Tuena, SVP Gemeinderat findet: «Man muss sich vielleicht tatsächlich überlegen, ob man sich Kinder leisten kann.» Die Caritas Zürich setzt sich dafür ein, dass die Familiengründung für alle möglich sein soll. Im letzten Teil geht die Caritas Zürich der Frage nach, welche Armutspolitik nötig wäre. Dabei konzentriert sie sich auf drei Thesen:
- Ohne Koordination keine wirkungsvolle Armutspolitik.
- Armutsbilder prägen die Armutspolitik.
- Armutsvermeidung ist besser als Armutsbekämpfung.
Die Caritas Zürich ist überzeugt, dass mit genügend politischem Willen, realitätsnahen Armutsbildern und einer koordinierten Armutspolitik ein grosser Teil der Armut vermeidbar ist. Armut muss nicht sein!
Für mehr Informationen:
Rahel Fischer, Sarah Müller, Carlo Knöpfel, Armutsbekämpfung in Zürich: Versagt die Politik? Von der historischen Analyse zur Zukunftsvision. 2009.
Buch
Bezug bei www.caritas-zuerich.ch/shop. 118 Seiten,16 Franken.
Text: Sarah Müller
Weitere Artikel zu diesem Thema:
«Familie vor dem Fiskus»
«Die Schweizer Familienpolitik begünstigt die Kinderarmut»
- 1. Teil Armut in der reichen Schweiz
- 2. Teil Die aktuelle Situation
- 3. Teil Massnahmen gegen Kinderarmut
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Kommentare
Ganz klar die Dunkelziffer ist um ein vielfaches höher, auch unser Sohn leidet, durch unsere Armut, wir werden jedoch noch bestraft, weil wir nicht zum Sozialamt gehen und uns mit unserer kleinen Firma durchschlagen, Betreibungsamt kürzt unseren Erfolg, weil man uns das Auto wegnehmen will, wie sollen wir da noch unsere Arbeit verrichten und das aargauer Steueramt verlangt neben der Geschäftsbuchhaltung auch eine private Buchhaltung, wir kriegen keinen einzigen Hilfsfranken sind bald 50zig und manchmal ganz schön am verzweifeln, dies finden wohl alle ganz toll
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