
Unbezahlte Betreuungsarbeit ist ein Armutsrisiko. Das Büro für die Gleichstellung von Frau und Mann hat Ideen für bessere soziale Absicherung gesammelt. »

Zu einem guten Altern gehört die finanzielle Sicherheit. Im Interview erklärt Bundesrat Alain Berset, wie er die Altersvorsorge reformieren will. »

Was bedeutet es, gut altern zu können? Es heisst nicht nur körperlich fit zu sein. Es steckt viel mehr noch dahinter, sagten Experten an einer Fachtagung. »
Die Eltern werden älter und brauchen mehr Hilfe als früher. Was ist die beste Lösung für einen schönen Lebensabend? Welche Wohnform ist passend für welche Art der Pflege? So finden Sie die richtige Betreuung.
Welche die passende Wohnform im Alter ist, muss ganz individuell entschieden werden.
Viele Jahre fiebern die Eltern ihrem Ruhestand entgegen. Sie erwarten ruhige Jahre ohne Stress und Hektik. Es bleibt genügend Zeit für neue Hobbys, Reisen und vor allem für die Familie. Nach einigen Jahren verändert sich dieser Zustand. Eine zunehmende Überforderung macht sich im Alltag der Eltern breit. Viele Arbeiten fallen ihnen nun schwer und sie vergessen Wichtiges. Jetzt sind die nun längst erwachsenen Kinder gefragt. Die Unterstützung, welche ihnen die Eltern jahrelang zukommen liessen, gilt es nun auszugleichen. Anfangs sind es kleinere Dinge, welche fortan übernommen werden: Der Vater möchte nicht mehr so gerne mit dem Auto in die Stadt fahren, also fährt die Tochter ihn zum Arzt. Die Mutter traut sich plötzlich nicht mehr wichtige Versicherungsangelegenheiten mit dem zuständigen Sachberater zu besprechen und übergibt diese Aufgabe an den Sohn. Oft fällt es den Kindern in diesem frühen Stadium noch gar nicht auf, dass ihre Eltern unselbstständiger werden und Betreuung benötigen. «Mir wurde erst bewusst, dass mein Vater alt geworden ist, als ich automatisch am Flughafen seinen Koffer getragen habe», erzählt Angelika W. «Irgendwie hat mir diese Erkenntnis Tränen in die Augen getrieben.»
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Was Eltern leisten müssen: Kinderbetreuung und Pflege der eigenen Eltern
Manchmal bekommt ein Kind mehr vom Zustand der Eltern mit, als das Andere. Gerade dann, wenn ein Geschwisterteil weiter weg wohnt. So ist es bei einem gemeinsamen Treffen, ohne die Eltern, an der Zeit die Gesamtsituation zu besprechen und zu entscheiden, ob die Eltern Hilfe im Alltag benötigen: Jemand, der den Wocheneinkauf übernimmt, anfallende Kleinigkeiten erledigt und jemand, der den Keller aufräumt. Wenn der gesundheitliche Zustand immer schlechter wird und auch die Körperhygiene und Versorgung nicht mehr gewährleistet sind, sollten sich die Kinder über Lösungen für die Pflege der Verwandten Gedanken machen.
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