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Den richtigen Kindergarten finden

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Welcher Kindergarten ist am besten für Ihr Kind geeignet? Ein privater oder öffentlicher Kindergarten? Der Rudolf-Steiner-, Sport- oder vielleicht der Wald-Kindergarten? Betreuung der Kinder für den ganzen oder nur den halben Tag? Auf was Eltern achten sollten bei der Wahl des richtigen Kindergartens, erfahren Sie hier.

Bei der Wahl des Kindergartens oder der Kinderkrippe sollten Sie einige Dinge beachten

Kinder werden im Kindergarten spielerisch gefördert.

Harmos hin, Harmos her. Auch ohne Obligatorium gehen die Kinder in der Schweiz in die Kindergärten. Die Erfahrungen bisher: Ab dem Alter von fünf Jahren besuchen praktisch alle Kinder in der Schweiz den Kindergarten, ab dem Alter von vier Jahren ist es aber auch bereits die grosse Mehrheit. Die meisten Kinder gehen zwei Jahre lang in den Kindergarten. Im Kanton Tessin besuchen die Kinder den Kindergarten sogar drei Jahre lang.

Von Kanton zu Kanton unterscheidet sich das Angebot der Kindergärten beträchtlich. Der Unterricht variiert zwischen 18 bis 22 Stunden pro Woche – meistens findet die Kindergartenbetreuung am Vormittag statt. Die Gruppengrösse ist ebenfalls sehr unterschiedlich und liegt durchschnittlich allerdings bei 18 Kindern. Auch das Eintrittsalter variiert sehr stark. Die Kleinsten kommen bereits mit 3 Jahren, die Ältesten mit 5 Jahren und 3 Monaten in den Kindergarten. In der Mehrheit der Kantone liegt das minimale Eintrittsalter aber bei 4 Jahren.

Woran man vielleicht auch denken muss, ist, dass vom Eintritt in den Kindergarten später alles abhängt, die Einschulung, die Entscheidung für den Beruf etc. (eine Mutter)

In den Kindergarten sollte das Kind dann, wenn es die sogenannte Kindergartenreife erlangt hat. Kindergartenreife bedeutet, dass das Kind in seiner Persönlichkeit so weit entwickelt ist, dass es eine Trennung für einige Stunden von seinen Eltern verkraftet, auch selbständig eine Toilette aufsuchen und sich alleine an- und ausziehen kann. Ebenfalls ist es wichtig, dass es seine Bedürfnisse mitteilen kann. Unsichere Eltern können sich zur Einschätzung der Kindergartenreife an den Kinderarzt wenden. Ist das Kind noch nicht so weit, hat aber das entsprechende Alter schon, kann es auf Antrag der Eltern auch ein Jahr später in den Kindergarten.

Betreuung in den Kindergärten

Es kann nicht genug Wert auf den richtigen Kindergarten und die richtige Betreuung gelegt werden. Das sagen nicht nur die Eltern sondern auch die Betreuer selber und das sagen auch die zuständigen Gemeinden und Kantone. Seit 2003 hat sich die Anzahl der Kindergärtnerinnen und Kindergärtner verdoppelt – die Anzahl der Kinder ist im gleichen Zeitraum von knapp 156'000 auf knapp 152'000 Kinder gesunken. Ein deutliches Anzeichen dafür, dass auf eine gute Betreuung mehr Wert gelegt wird.

Der Besuch des Kindergartens ist nämlich wichtig für das Wohl und die Entwicklung des Kindes. Ziel ist, Motorik, Sprache, Gedächtnis- und Merkfähigkeit, Neugier, Experimentier- und Wissensdrang zu fördern. In Schwerpunkt liegt auch bei der Sozialkompetenz. Die Kinder lernen, Rücksicht zu nehmen, sich durchzusetzen und angemessen mit Konflikten umzugehen.

Ausländerproblem in den Kindergärten?

Je nach Region variiert auch der Anteil der ausländischen Kinder und der Kinder mit anderer Muttersprache beträchtlich. Den Spitzenplatz belegt Basel Stadt mit einem Ausländeranteil von 40% in den staatlich subventionierten Kindergärten. Kein Wunder, ist hier auch der Anteil der Kinder, die nicht subventionierte Privatkindergärten besuchen höher als anderswo in der Deutschsprachigen Schweiz. Er liegt bei 10%.

Der Weg, auf dem die Schwachen sich stärken, ist der gleiche, auf dem die Starken sich vervollkommnen. (Maria Montessori)

Aber auch in Obwalden liegen Privatkindergärten trotz extrem tiefem Ausländeranteil im Trend: 9.7% der Kinder werden privat betreut. An der Spitze der Privatkindergärten liegt aber die Genferseeregion. Knapp 30% der Kinder besuchen private Kindergärten – in Genf sogar über 50%. In Bern sind es 1.5%, in Zürich 3.6% und in St. Gallen 0.7%.



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Kommentare

  • Schmid 08.06.2011 00:26 Uhr
    Mein 4 Jahre alter Sohn ist seit ca 3-4 Monate im neuen Kindergarten nach ca 2-3 Wochen meinte die Lehrerin das mein Sohn sehr anstrengend ist er Frage zu viel was eigentlich gut ist aber ihr Sohn fragt dumm. Das hat mich schon sehr geschockt.
    Jetzt ist die Lehrerin der Meinung das sie der Rang gefunden hat mit meinem Sohn sie muss ihn nur noch böse anschauen Dan weis er das er ruhig sein muss. Was ist das für eine Art mit einem Kind umzugehen.1. Er ist ein Jahr jünger als alle anderen hier ist er Ein Jahr zu früh.2.hat er sprachprobleme was mit der logophetin aufgearbeitet wird.3. War er bei einer Tagesmutter bei der er 10 Monate weder gefordert noch sonst was gemacht wurde. Sie schaute nur den ganzen Tag fern.ich nahm ihn sofort weg als ich es erfahren hab jedoch ist er jetzt eben diese 10 Monate hinten drein was in Dan natürlich noch jünger macht. Ich bin nach einer Lösung zu finden die für mein Sohn das richtige ist.ich möchte nicht das er gebrochen wird den er ist so ein fröhlicher lieber aktiver junge.
  • sehade nuredini 13.10.2010 15:49 Uhr
    Ich denke ein Kindergarten ist sehr gut für die Kinder aber es kommt auch auf das Alter des Kindes auf, sie werden denke ich unabhäniger und rücksichtsvoller, nur weiss ich nicht ob ein Kind unter 3 Jahre schon dorthin gehen sollte.
  • sehade nuredini 13.10.2010 15:43 Uhr
    Ich habe 3 Töchter. vor 3 Wochen haben sie angefangen einen Kindergarten zu besuchen. Meine ältere Tochter ist 5 1/2 und sie geht auch problemlos dahin. Die 2. ist 4 Jhre alt und sie gewöhnt sich langsam, was mir Sorgen macht ist meine kleinste Tochter, sie ist 2 1/2 und morens weint sie wenn ich sie aufwecke um in den Kindergarten zu gehen, wenn sie dann dort ankommt hört sie auf zu weinen und ihre Betreuerin sagt mir dass sie dort sehr ruhig ist und nicht weint.Ich habe den ganzen Tag ein schlechtes Gewissen, bis ich sie abhole, ich arbeite aber wenn sie nicht ins Kindergarten gehen würde, müsste sie mit meinen Schwiegereltern bleiben, mit denen ist sie sehr gerne. ich würde gerne wissen ob ich ihr mehr schade wenn ich sie zum Kindergarten schicke oder wenn sie zu Hause mit Oma und Opa bleibt.Bitte eben sie mir einen Rat was ich für meine kleinste machen soll.Vielen Dank.

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