Weitere Artikel

«Pflegeeltern wird nicht genug Gehör geschenkt»
Möchten Sie Pflegeeltern werden? Erfahren Sie hier von der Expertin Barbara Raulf, was es bedeutet Pflegeeltern zu sein.
weiterlesen

Pflegekinder brauchen besondere Aufmerksamkeit
Pflegekinder haben Schlimmes erlebt. Wie Pflegeeltern mit traumatisierten Kindern umgehen können, erklärten Experten an der Tagung der Pflegekinder-Aktion.
weiterlesen

Pflegekinder brauchen unser Interesse!
Um Skandale zu verhindern, muss der Schutz von Pflegekindern verbessert werden. Das findet Nationalrätin und SP-Politikerin Jacqueline Fehr.
weiterlesen
Welche Rechte haben Pflegekinder? Und wie wird die richtige Pflegefamilie für ein Kind ausgesucht? Mehr Infos rund um Kinder in Pflegefamilien erfahren Sie hier.
Tausende von Kindern sind in der Schweiz auf die Unterstützung ihrer Pflegefamilie angewiesen.
Laut Volkszählung 2000 leben rund 13'000 Kinder in der Schweiz in Pflegefamilien. Es gibt Schätzungen, die sogar von 150'000 Pflegekindern ausgehen. Tausende Kinder sind auf Unterstützung und Menschlichkeit angewiesen. Damit sie ihren Weg im Leben finden.
Es gibt keine genaue Statistiken, sagte Jacqueline Fehr vom Vorstand der Pflegekinder-Aktion Schweiz gegenüber swissinfo. Seit 2006 wird in der Schweiz jeder Hund mit einem Chip erfasst, über Pflegekinder weiss man hierzulande aber herzlich wenig. Das Schweizer Pflegekinderwesen hinkt hinter den international anerkannten Qualitätskriterien hinterher.
Viele Pflegekinder - man geht von mehr als der Hälfte aus - kommen bei Verwandten unter. Aber eben, genaue Zahlen kennt niemand. Und so weiss man auch nicht, wie viele dieser Kinder tatsächlich den Schutz, die Hoffnung und die Geborgenheit erfahren, die sie bei den eigenen Eltern nicht hatten. Aus vielen möglichen, meist unerfreulichen Gründen. Weil diese verstorben sind, weil sie mit ihrem eigenen Leben nicht zurecht kamen, oder weil sie die Kinder missbrauchten, ihnen Gewalt antaten oder sie vernachlässigten. Das Pflegekindwesen ist kein Ruhmesblatt unseres Sozialsystems.
Kein Mitspracherecht für Kinder
Pflegekinder haben kein Mitspracherecht. Wenn man entscheidet, dass sie zurück in ihre Familie platziert werden, so geschieht das auch. «Die Kinder sind in den meisten Fällen Spielballobjekt von ganz verschiedenen Interessen», sagt Jacqueline Fehr zu Radio DRS. Die Nationalrätin ist im Vorstand der Pflegekinderaktion Schweiz und setzt sich aktiv für die derzeit laufende Reform der Pflegekinderverordnung aus dem Jahre 1977 ein.
Ich wurde nach 10 Jahren ungefragt zur Mutter zurückplatziert, obwohl ich bei der Pflegefamilie bleiben wollte. Ich wurde nicht gefragt und die Pflegeeltern hatten keine Rechte. Ich fühle mich von allen im Stich gelassen. Juanita
Die sich in der Vernehmlassung befindliche neue Kinderbetreuungsverordnung soll mittels klarer rechtlicher Vorgaben das Wohl der Kinder, die in einer fremden Familie oder Einrichtung betreut werden gewährleisten. Denn die ausserfamiliäre Betreuung braucht dringend eine Professionalisierung. Dies gilt für alle Pflegearten, ob Tagespflege (Teilzeit oder Vollzeit an einzelnen Tagen), Wochenpflege (In Pflegefamilie ausser an den arbeitsfreien Tagen der Eltern), Dauerpflege oder SOS-Platzierung.
Der Pflege-Vertrag
Wenn ein Kind sich in einer Notsituation befindet, muss es sofort platziert werden. Notfallplatzierungen sind in der Regel auf 3 Monate beschränkt. Während dieser Zeit wird eine sinnvolle und tragfähige Anschlusslösung gesucht. Im Pflegefall hat aber immer die kantonale Vormundschaftsbehörde das Sagen. Sie erteilt die Bewilligung des Pflegeverhältnisses und setzt das Pflegegeld im Pflegevertrag fest.
Dabei spielt es keine Rolle, ob eine Verwandtschaft mit dem Kind besteht oder nicht. Nach Artikel 294 ZGB haben Pflegeeltern Anspruch auf ein angemessenes Pflegegeld. Das bedeutet die Deckung der effektiven Kosten plus einer Entschädigung für die Erziehungsarbeit. Doch klar ist: Wenn man die Pflegegeld-Ansätze der Kantone im oberen Bereich der Skala nimmt und sie mit den effektiven Kinderkosten vergleicht, haben die Pflegeeltern nicht einmal eine Entschädigung für die Erziehungsarbeit. An Pflegekindern lässt sich nichts dazuverdienen.
- 1. Teil Kinder in der Pflegefamilie
- 2. Teil Was Pflegekinder brauchen
- 3. Teil Links und Lesetipps zum Thema Pflegekinder
Eventkalender
Was koche ich heute

Schnelle Rezepte für die ganze Woche
Zum Beispiel Kartoffelsalat sweet and sour ...
Haben Sie Fragen?
Swissmilk-Ernährungsberater geben gerne Auskunft.
Lokale Suche
Freizeitgestaltung
Ausflüge, Spielplätze und Restaurants...
...über 6000 interessante Orte für Ihre Familie finden Sie mit der neuen Kartensuche
Video

Haustiere sollen glücklich und gesund sein
Was können wir tun, um die Bedürfnisse von Haustieren zu erfüllen?
Handgefertigt
Unsere Partner
Neueste Beiträge im Forum
Babynamen

Die beliebtesten Vornamen
Sie sind schwanger und suchen einen schönen Vornamen für Ihr Kind? Hier finden Sie die beliebtesten Vornamen in der Schweiz.








Kommentare
Ich habe einen Problem.
Und zwar ich wohne bei meine pflegeltern und mache eine lehre. Abr ich muss so viel abgeben das es mir langsam reicht. Ich verdiene zwar gut abr habe doch recht auf mein Lohn und vorralem bitten sie mir nicht daas wo ich auch zahlen muss.
1. Habe ich kein eigenen zimmer & ich bekomme eigentlich auch nix ( Kleider, Acessoirs oder soo. )
2. Habe ich eigentlich nix zu sagen & 3 ich habe das gefühl ich werde voll abgezockt. Meine frage
zahle ich zuviel odr genau richtig
ich habe dass gefühl ich werde abgezockt.
Bin 16 Jahre alt ud muss ieden Monat 600.- selber zahlen
Muss ich soo viel zahlen?
Zu den weiteren Kommentaren