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Die Stillkampagne steht in diesem Jahr unter dem Motto «Babypause vorbei. Stillen nicht!» Mütter werden aufgerufen auch nach dem Mutterschaftsurlaub das Baby weiter zu stillen.
Berufstätige Mütter dürfen ihre Kinder auch stillen. Foto: Stillkampagne
Die von der Medela AG, Herstellerin von Milchpumpen und Stillprodukten, gesponserte Stillkampagne widmet sich in diesem Jahr den berufstätigen Müttern. Seit heute erhalten Frauen, die ihr Baby trotz Arbeit auch nach dem Mutterschutz weiter stillen wollen, Tipps. Das geht aus einer Pressemitteilung der Medela AG hervor.
Wie lassen sich Berufstätigkeit und Stillen vereinbaren? Mütter haben Anrecht auf Stillpausen während der Arbeitszeit. «Seit dem 1. August 2000 wird der Arbeitgeber ausdrücklich dazu verpflichtet die Arbeitsbedingungen für Mutter und Kind so zu gestalten, dass die Gesundheit der beiden nicht beeinträchtigt wird», heisst es auf der Webseite der Stillkampagne. Es sei wichtig, sich bereits vor dem Wiedereinstieg mit dem Arbeitgeber, dem Partner und weiteren Personen abzusprechen, wie das Stillen im Alltag integriert werden kann.
Das sollten Mütter vor dem Wiedereinstieg klären:
- Wann nehmen Sie die Arbeit wieder auf?
- Zu wie viel Prozenten werden Sie arbeiten?
- Informieren Sie Ihren Arbeitgeber, dass sie stillen möchten und daher während der Arbeitszeit je nach Pensum 1 - 4 Mal stillen/abpumpen werden.
- Erkundigen Sie sich, wo Sie in Ruhe abpumpen können
- Steht ein Kühlschrank zur Verfügung, wo Sie Ihre Milch bis zum nach Hause gehen aufbewahren können? Informieren Sie schon jetzt Ihre Arbeitskolleginnen, dass Sie zurückkommen werden und dass Sie beabsichtigen, Ihr Kind zu stillen und deshalb während der Arbeitstage Ihre Milch abpumpen werden.
- Je nachdem, zu wie vielen Prozenten Sie arbeiten werden – halbe oder ganze Arbeitstage – müssen Sie mehr oder weniger Muttermilch auf Vorrat abpumpen.
Quelle: Stillkampagne
Weitere Tipps erhalten Sie unter stillkampagne.ch
Mehr zum Thema Stillen erfahren Sie unter http://www.familienleben.ch/stillen-ernaehrung/
Text: Angela Zimmerling am 9.5.2011
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