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Eine Verhaltenstherapie kann Kindern helfen, die unter Trennungsangst leiden. Das zeigte eine Studie der Universität Basel.
Eine Verhaltenstherapie kann Kindern mit Trennungsangst helfen. Foto: © Allihays | Dreamstime.com
Viele Kinder, die von einem Elternteil oder anderen Betreuungspersonen getrennt werden, haben grosse Ängste. Trennungsangst sei eine der häufigsten psychischen Störungen bei Kindern, heisst es im Magazin «Journal of Psychotherapy and Psychosomatics», in dem die Studie veröffentlicht wurde. Das ist einer Meldung der Internetplattform «bluewin» vom 13. Juli zu entnehmen.
Die Forscher der Universität Basel teilten 43 Kinder im Alter zwischen 5 und 7 Jahren und deren Eltern in zwei Gruppen. Die erste Gruppe erhielt 16 Behandlungssitzungen, die zweite Gruppe erhielt keine Behandlung.
Zur Therapie gehörte zum einen ein Training für die Eltern, zum anderen eine Verhaltenstherapie für die Kinder. Dabei wurden deren Gedanken und Einstellungen hinterfragt. So konnten irrationale Überzeugungen korrigiert werden.
Nach den Sitzungen hatten 76 Prozent der Kinder keine Trennungsangst mehr. In der zweiten Gruppe waren es nur 14 Prozent. Auch die persönlichen Empfindungen der Teilnehmenden zeigten ähnliche Ergebnisse. Die Eltern sagten, dass sich die Lebensqualität der Kinder nach der Behandlung deutlich verbessert hätte.
Text: Angela Zimmerling am 19.7. 2011
Weitere interessante aktuelle Familien-Themen gibt es unter familienleben.ch/blog
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Kommentare
Mit Problemen geht eben jeder Mensch anders um. Das heisst ja nicht, dass jeder gleich in eine Therapie rennen muss! Hauptsache ist, dass es Möglichkeiten für bedürftige Kinder gibt.
Muss man wirklich für jedes Verhalten gleich eine Therapie anbieten? Ständig liest man das bei Trennungsangst, Konfliktsituationen usw. mit dem Kind eine Therapie machen soll. Ich frage mich wie ich es geschafft habe mein Leben nur ohne diese ganzen Therapiemöglichkeiten in den Griff zu kriegen.
Trennungsängste bei Kindern können durchaus auftreten. Der richtige Umgang mit diesen ist jedoch sehr entscheidend. Wenn Kinder sich mit der gewissen Emotion konfrontiert sehen, so sollten sie diese auch aussprechen dürfen. Für die emotionale Reifung des Kindes ist die Konfrontation mit der Trennungsangst sehr wichtig. Die Angst ist die Hüterin des Lebens. Ich habe mir ebenfalls Gedanken zu diesem Thema gemacht. Mehr dazu erfährst du in meinem Blog Artikel unter: www.elternlebenleichter.com Vielen Dank für diesen guten Artikel. Liebe Grüße, Eve
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