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Junge Männer sollen zwischen Militär- und Zivildienst wählen dürfen. Das schlug die Kommission für Kinder- und Jugendfragen in Bern vor.
Junge Männer sollen zwischen Wehr- und Zivildienst wählen dürfen.
Die Dienstpflicht habe in der Schweiz schon seit Jahren einen schweren Stand, heisst es in einer Mitteilung der Eidgenössischen Kommission für Kinder- und Jugendfragen EKKJ vom Montag. Nur knapp die Hälfte der jungen Schweizer absolviere heute noch einen Militär- oder Zivildienst. Daher schlägt die Kommission in ihrem Bericht «Le Contrat citoyen, ein Dienst für das Gemeinwohl» die freie Wahl zwischen Militär- und Zivildienst vor.
Der Zivildienst sei bisher ein grosser Erflog und zeige, dass sich Männer für die Gesellschaft einsetzen wollen. «Aber eben nicht mehr unbedingt über die Armee, die an Attraktivität verloren hat, da deren Aufgaben für die Jungen weniger nachvollziehbar sind», heisst es in der Mitteilung.
Auch Ausländer sollen Zivildienst machen können
Die Kommission sieht viele Vorteile im Ausbau eines Zivildienstes. So könnte man Zivildienstleistende in der Energieversorgung und im Gesundheitswesen einsetzen. Auch junge Ausländer und Ausländerinnen sollten die Möglichkeit erhalten, sich freiwillig zu engagieren. Das könnte die Erlangung der Schweizer Staatsbürgerschaft beschleunigen.
Sie können den vollständigen Bericht «Le Contrat citoyen, ein Dienst für das Gemeinwohl» unter www.news.admin.ch herunterladen.
Text: Angela Zimmerling am 4.10. 2011
Das sagen unsere Facebook-Nutzer zur Idee, dass junge Männer zwischen Zivil- und Militärdienst wählen dürfen
- Reymond Edith: freie Wahl
- Denise Kihm: Gut!!!!!
- Reymond Edith: Ich finde es ist besser, wenn die Jungen, zuerst für ihren Beruf und ihre Zukunft beschäftigt sind und nicht Pfadfinderlis spielen.
Weitere interessante aktuelle Familien-Themen gibt es unter familienleben.ch/blog
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