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Obwohl die Schweiz das meiste Geld für den Englischunterricht ausgibt, landet sie im internationalen Vergleich nur auf Platz 11. Grund dafür sind Überforderung bei Schülern und Lehrern.
Schweizer Schüler können nicht so gut Englisch wie deutsche oder österreichische Altersgenossen. Foto: © Woodapple - Fotolia.com
Wie die Zeitung 20 Minuten heute berichtete, zeigt eine internationale Studie, die im Auftrag der wirtschaftspolitischen Forschungsstiftung der Türkei Tepav in Auftrag gegeben wurde, dass Schweizer Schüler nicht so gut Englisch können. Unter 44 Ländern, in denen Schüler befragt wurden, schnitt Norwegen am besten ab. Platz 2 belegt die Niederlande, Platz 3 Dänemark. Die Schweiz kommt hinter Polen auf Platz 11.
Pro Schüler zwischen 6 und 15 Jahren investiert die Schweiz allerdings am meisten Geld in den Englischunterricht, nämlich 95 132 Franken. Das sind 18 000 Franken mehr als die vier Bestplatzierten ausgeben.
Grund für das schlechte Abschneiden kann daher nicht das mangelnde Geld sein. Experten vermuten, dass es an der Überforderung der Lehrer und Schüler liegt. Besonders Englischlehrer in der Primarschule hätten Probleme, da sie nur eine ungenügende Ausbildung hätten. «Lehrer, die in einem englischsprechenden Land einen dreiwöchigen Crashkurs absolvieren, haben nicht nur einen ausgeprägten Akzent, sondern sind auch im Unterricht am Anschlag», sagte Werner Wunderli von der Organisation Schule mit Zukunft der Zeitung.
Zudem habe das hohe Niveau Schüler und Lehrer frustriert. Nicht zu vergessen, dass Schüler in der Schweiz Englisch als zweite Fremdsprache kennen lernen. Sie müssen, anders als in den anderen Ländern, neben Englisch auch Französisch pauken.
Autor: Angela Zimmerling am 22. Februar 2012
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