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Mit Matsch und Mist gegen Nahrungsmittelallergien

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Amerikanische Forscher haben herausgefunden, dass Stadtkinder häufiger unter Nahrungsmittelallergien leiden als Kinder, die auf dem Land aufwachsen. Auch werden Stadtkinder häufiger von Ekzemen, Asthma und Heuschnupfen geplagt.

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Dreck schützt vor Nahrungsmittelallergien.

Es kann Spass machen, sich die Füsse dreckig zu machen. Foto:Stockbyte, Thinkstock

Amerikanische Forscher konnten in einer grossen Studie nachweisen, dass die Wahrscheinlichkeit, dass Kinder eine Nahrungsmittelallergie entwickeln, mit der Bevölkerungsdichte steigt. Das schrieb Süddeutsche.de am Wochenende. Die Forscher analysierten Gesundheitsdaten von über 40 000 Kindern. In den Städten reagierten fast zehn Prozent aller untersuchten Kinder allergisch auf gewisse Speisen. Auf dem Land hingegen waren nur sechs Prozent der Kinder von allergischen Reaktionen auf gewisse Lebensmittel betroffen.

Erdbeeren, Erdnüsse, die geliebte Frühstücksmilch: Viele Lebensmittel können zu Reaktionen führen. Häufig werden Symptome wie chronischer Durchfall, Ausschlag, Anschwellen der Schleimhäute, Juckreiz und Brennen nicht erkannt.

Allergische Reaktionen können lebensbedrohlich sein

40 Prozent aller untersuchten Kinder, die schon einmal allergische Reaktionen gezeigt hatten, mussten gar lebensbedrohliche Situationen überstehen. Nahrungsmittelallergien sind also nicht nur lästig und störend, sondern können die Gesundheit von Kindern langfristig schädigen.

Dreck ist gesund

Was wir schon immer vermutet und befürchtet haben, zeigte sich bei verschiedenen Studien: Der Feinstaub in der Stadtluft belastet das noch störbare Immunsystem der Kinder. Das erhöht die Wahrscheinlichkeit für Allergien. Diese Befunde legen nahe, mit den eigenen Kindern in die Natur zu gehen. Experten vermuten zudem, dass der Kontakt mit Dreck und Mist das Immunsystem der Kinder unterstützt. Kinder, die in nahen Kontakt zu Tieren aufwachsen, sind weniger von Allergien betroffen. Auch scheinen Bauernkinder, die auf dem Hof mit einer Vielzahl an Bakterien und Erregern in Kontakt kommen, resistenter zu sein.

Autor: Bettina Hübscher, 12. Juni 2012


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