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Durch Finanzkrise mehr Mobbing-Opfer

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In Zeiten der Finanzkrise häufen sich Mobbingfälle. Wer Angst um seinen Job hat, greift schnell einmal zu hinterlistigen Methoden, um die eigene Stelle zu sichern. Dazu gehört das Mobbing. Um Hilfe im Kampf gegen den Psychoterror am Arbeitsplatz zu erhalten, suchen vor allem Frauen immer häufiger Beratungsstellen auf.

Bei der «Mobbing-Beratungsstelle» in Zürich und Bern wurden rund 70 Prozent der Fälle von Frauen gemeldet. Sie lassen sich eher beraten als Männer. Einfach mit einem Gespräch aus dem Weg zu räumen, ist die Angelegenheit meist nicht. Kündigen wollen viele nicht, auch wenn sie Opfer eines Mobbingvorfalls geworden sind. Sie haben Angst, in die Arbeitslosigkeit zu rutschen, weil sie keine neue Stelle bekommen.

Wichtig ist deshalb die Prävention, um den Psychoterror am Arbeitsplatz zu bekämpfen. Dazu können zum Beispiel Schulungen organisiert werden, die Mitarbeiter für Mobbing sensibilisieren. Ausserdem muss den Angestellten deutlich gemacht werden, wie wichtig es ist, dass Unbeteiligte sich einmischen statt wegzuschauen.

Angela Meissner am 2.2.2010


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