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Die Integration von Schülern mit einer Behinderung soll von der Ausnahme zur Regel werden. Die Erziehungsdirektorenkonferenz hat mit einer interkantonalen Vereinbarung die Weichen dazu gestellt.
Die Integration behinderter Kinder in die Regelschule soll von der Ausnahme zur Regel werden. Foto: ©iStockphoto.com/Chris Schmidt
Marc besucht die 4. Klasse einer Regelschule im Kanton Bern. Eigentlich nichts Aussergewöhnliches – hätte der Schüler nicht das Down-Syndrom. Doch ihm gefällt es mit den anderen, nichtbehinderten Kindern in der Klasse. »In die Regelschule zu gehen war sein Wunsch», erklärt seine Mutter gegenüber MyHandicap.
Regelschule selbst gewählt
Marc ist das Zusammensein mit nichtbehinderten Kindern gewöhnt. Bereits im Kindergarten war er die halbe Woche mit Kindern ohne Behinderung zusammen. An den restlichen Tagen besuchte er dann den Kindergarten einer heilpädagogischen Schule. «Der ständige Wechsel gefiel ihm irgendwann nicht mehr und so wollte er nur noch in den Regelkindergarten gehen». Von da besuchte Marc dieselben Klassen wie seine nichtbehinderten Freunde, auch später in der Schule.
Möglich wurde dies nicht zuletzt dank dem Einsatz der Klassenlehrerin, welche die Integration von Marc unterstützt. Da er nicht genau denselben Stoff erlernen kann wie seine Schulkameraden, bekommt er sein Lernmaterial von der heilpädagogischen Schule. Die anderen Eltern wurden schon im Vorfeld über das Integrationsprojekt informiert. Von ihnen bekam Marcs Familie auch durchweg positive Reaktionen. Für die anderen Kinder in der Klasse sei Marc auch keine Belastung und sie können ihre Leistung voll entfalten. «Marc selber freut sich, dass er in einem weitgehend «normalen» Umfeld leben kann und profitiert beispielsweise von der Sprachkompetenz der anderen Schüler. Er ist sozial sehr gut integriert und hat viele Freunde. Seine Schulkameraden laden ihn auch zu Geburtstagsfeiern ein, wie die anderen Kinder auch», so Marcs Mutter.
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