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Trocken werden: Weg mit der Windel

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Sauber zu werden ist ein Meilenstein in der Entwicklung, auf welchen Eltern und Kind gleichermassen stolz sind. Wie dies am besten gelingt und warum Gelassenheit angesagt ist, erfahren Sie hier.

Kinder benutzen gern ihr eigenes WC.

Wenn Kinder selbst gern auf das Häfi gehen, ist es geschafft. Foto: ©iStockphoto.com/Roman Muraviev

Bis zum 18. Lebensmonat können Kleinkinder die Entleerung ihrer Blase und ihres Darmes noch nicht willentlich steuern. Dennoch beginnt die Sauberkeitserziehung schon viel früher, auch dann, wenn Kinder körperlich noch gar nicht in der Lage sind ihre Körperfunktionen gezielt zu steuern. In dieser Zeit sollen Kinder begreifen und verstehen was «Bisi» und «Gagi» sind, wo dies rauskommt und dass jeder ob Mama, Papa, Oma und sogar der Hund es machen müssen. Deshalb sollten Eltern ihrem Kind nicht nur erklären, was ein Hamster und was ein Kissen ist, sondern auch für die Ausscheidungen passende Namen bereithaben. Diese Bezeichnung sollte kindgerecht sein, denn der Ausdruck wird sich einige Jahre halten und wird vom Kind im Kindergarten oder in der Öffentlichkeit verwendet.

Die Einstellung der Eltern zu «Bisi» und «Gagi» kann sich auf das Kind übertragen. Deshalb ist es unangebracht sich als Elternteil bei einer vollen Windel vor Ekel zu schütteln und zu rufen: «Igitt, ist das widerlich.»

Ein Kind sollte den Kreislauf des Essens erfahren: Wir essen und was der Körper nicht mehr braucht, kommt als «Abfall» wieder raus. Kleinkinder erfahren am ehesten, welchen Zweck die komische weisse Schüssel hat, wenn sie Mama und Papa ab und zu auf der Toilette «erleben».

WC-Training

Das erste klare Anzeichen für einen Start des WC-Trainings ist das Interesse vom Kind. Es begleitet Mama, Papa oder Geschwister auf die Toilette, beobachtet interessiert das Geschehen, setzt sich freiwillig auf das Baby-Häfi oder klettert auf die Toilette, befreit sich von der Windel. Jedes Kind zeigt sein Interesse anders, deshalb müssen nicht alle Anzeichen erfüllt sein.

Manchen Kindern ist die Toilette mit dem grossen Loch unheimlich, sie ziehen deshalb dankbar das Töpfchen vor. Möchte es Ihr Nachwuchs aber den anderen Familienmitgliedern gleich tun und lieber das WC benutzen, können Sie auf einen WC-Aufsatz zurückgreifen. Damit Kinder selbstständig hoch und runterklettern können, gibt es in Katalogen oder im Handel «Kloleitern». Ausserdem sind Kindertoiletten in Miniaturform erhältlich.



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