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Die kleine Marie tapst schon sicher auf ihren kleinen Beinchen durch die Welt, während sich der gleichaltrige Philipp krabbelnd fortbewegt. Die Entwicklung von Kindern verläuft unterschiedlich, dennoch können Eltern mit Spiel und Spass ihr Kind beim Krabbeln, Sprache und Laufen lernen unterstützen.
Mit einem halben Jahr erkunden Babys ihr Spielzeug, indem sie es in den Mund stecken. Foto: ©iStockphoto.com/isabelle Limbach
«Ermuntern Sie Ihren Liebling dabei, sein Können zu vervollständigen, aber vermeiden Sie Übungsprogramme, die Ihr Kind überfordern. Ihr Kind weiss am besten, was in der jeweiligen Entwicklungsphase dran ist», raten die Autorinnen Marianne Austermann und Gesa Wohlleben in ihrem Buch «Zehn kleine Krabbelfinger auf Entdeckungsreise – Mein erstes Jahr auf dieser Welt». Die hier angegebenen Entwicklungsschritte sind Anhaltspunkte. Wenn Ihr Kind noch nicht soweit ist, lassen Sie ihm die nötige Zeit.
Beachten Sie
Jedes Kind ist unterschiedlich und entwickelt sich nicht synchron wie die Geschwister oder wie die Nachbarskinder. Um Defizite oder mögliche Krankheiten früh genug festzustellen, sollten alle Vorsorgeuntersuchungen wahrgenommen werden. Auch dann, wenn sich Ihr Kind fabelhaft entwickelt. Der Kinderarzt ist ein Begleiter durch die Kindheit und sollte bei Fragen und Unsicherheiten konsultiert werden.
Entwicklung des Babys im Alter von 6 Monaten
- Das Baby nimmt Spielzeug von einer Hand in die andere.
- Es interessiert sich für Spielzeug und greift danach.
- Sein Interesse am Umfeld wächst, es wendet den Kopf, wenn es Geräusche hört.
- Das Baby entdeckt seinen eigenen Körper als Spielzeug und spielt mit grosser Freude mit den Füssen.
- Es erkennt bekannte Gesichter.
- Gegenstände werden in den Mund gesteckt und so erkundet.
So kann die Entwicklung gefördert werden
Das Kuckuck-Spiel: Legen Sie Ihrem Baby ein Tuch oder eine Stoffwindel über den Kopf, ziehen das Tuch weg und rufen im gleichen Augenblick «Kuckuck». Dieses Spiel ist wegen des Überraschungsmomentes, der Spannung und natürlich, weil die geliebte Mami oder der geliebte Papi wieder auftaucht, so angesagt. Verlassen Sie den Raum und strecken plötzlich den Kopf durch die Tür. Ihr Kind wird Sie glucksend vor Lachen empfangen.
Verschiedene Finger- und Reimspiele unterstützen die Eltern-Kind-Bindung und fördern die Sprachentwicklung: Sehr beliebt ist das Häschen in der Grube Reimspiel. Setzen Sie Ihr Kind auf den Schoss, nehmen es in den Arm, als ob sie es wiegen. Streichen ihm mehrmals über den Kopf und lassen das «Häschen» einige Male auf dem Schoss hopsen.
Häschen in der Grube
sass und schlief, sass und schlief,
armes Häschen, bist du krank,
dass du nicht mehr hüpfen kannst,
Häschen hüpf, Häschen hüpf,
Häschen hüpf.
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Kommentare
Definitiv kann man als Elternteil die Entwicklung fördern, aber man darf nie vergessen das Kinder ihr eigenes Tempo haben und man das auch berücksichtigen sollte und nicht mit gleichaltrigen Babys vergleichen sollte.
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