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Der erste Schritt ist ein Meilenstein im Leben eines Kindes. Eltern brauchen Geduld, Zeit und tröstende Worte, falls es mit dem Laufen lernen noch nicht so recht klappen will. Warum Sie auf Lauflernhilfen für Ihr Baby verzichten sollten, lesen Sie hier.
Meist lernen Kinder mit etwa einem Jahr das Laufen. Foto: ©iStockphoto.com/onebluelight
Zwischen dem 9. und 12. Lebensmonat schaffen die meisten Kleinkinder die Grundlage für das Laufen lernen, das ist normal in der Entwicklung des Kindes. Jede sich bietende Gelegenheit wird genützt, um sich hochzuziehen, an der Sofalehne, am Gitter des Babybettchens oder am Küchenstuhl. Ihr Kind macht es automatisch richtig, es verschafft sich mit den Händen einen sicheren Halt, sucht den perfekten Griff, um dann ein Bein aufzustellen und das andere nachzuziehen. Zuerst ist Ihrem Kind die neue Höhenluft noch etwas unheimlich und steht wackelig auf den kleinen Beinchen. Ein Lob ist eine schöne Anerkennung für seine Leistung.
Es dauert nicht lange, bis sich Ihr Kind traut die erste Hand aus dem Griff zu lösen, um sich nur mit einer Hand festzuhalten. Schon folgt der nächste Schritt, die zweite Hand wird losgelassen und der aufrechte, freie Stand wird ausprobiert, die rettende Sofakante wird stets im Auge behalten. Anschliessend folgen die ersten Schritte zur Seite, der Fuss wird zaghaft angehoben, um ihn gleich wieder auf den Boden zu stellen. Das wird einige Male ausgetestet und schon bald gehts die Sofakante rauf und runter.
Irgendwann, wenn Sie bestimmt nicht damit rechnen, wird ein Füsschen vorsichtig angehoben und voilà Ihr Kind hat den ersten freien Schritt seines Lebens gemacht. Wann dieser Schritt passiert, ist von Kind zu Kind unterschiedlich. Manche Kinder sind echte Draufgänger und möchten am liebsten sofort, wenn sie gerade erst frei stehen können, dem Ball hinter her rennen. Manche Kinder fühlen sich auf dem Boden sehr wohl und rutschen, krabbeln oder rollen lieber durch die Gegend, denn autark sind sie ja. Jedes anvisierte Ziel, ob Spielzeug, die Mama oder der flauschige Nachbarshund können sie problemlos erreichen. Für Eltern bedeutet dies: Nur nicht ungeduldig werden, schon bald wird auch Ihr Kind soweit sein.
Der erste Schritt ist ein Meilenstein und eine witzige Erinnerung für später. Wenn mitten im Raum ein Baby steht, das krampfhaft und unbeholfen versucht einen Schritt voranzukommen. Vielleicht haben Sie eine Videokamera, um dieses Entwicklungsstadium aufzunehmen?
- 1. Teil Wie Kinder laufen lernen
- 2. Teil Laufen lernen: Frustrationen sind normal
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