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Trauern: Abschied von einem Familienmitglied nehmen

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Wie kann es nach dem unerwarteten Tod des Partners oder des eigenen Kindes weitergehen? Und ist es überhaupt richtig, danach wieder einen neuen Lebenssinn zu finden? Was Ihnen helfen kann, Abschied von dem Familienmitglied zu nehmen und mit der Trauer umzugehen, erfahren Sie hier.

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Stirbt ein Familienmitglied ist es schwer Abschied zu nehmen und die Trauer zu überwinden.

Der Tod eines geliebten Menschen ist schwer zu überwinden. Foto: ©iStockphoto.com/Claudia Dewald

Geht es überhaupt weiter? Kann es weitergehen wenn der Mann, die Frau oder sogar ein Kind gestorben ist? Jeder von uns hat sich dieses Szenario in Gedanken schon einmal ausgemalt. Spürte, in einem Anflug die Leere, welche sich dann ausbreiten wird, wenn das Kinderzimmer mit den Winnie Puh Postern für immer leer bleiben wird. Wenn das Kind nie wieder eine Höhle unter dem Esstisch bauen wird, wenn es nie wieder vor Freude jauchzen wird. Oder wenn der Mann, mit dem man seit Jahr und Tag gemeinsam aufwacht, nie wieder seine Augen öffnen wird! Die Leere ist ein unangenehmes Gefühl, deshalb wird dieser Gedanke schleunigst verbannt. Schnell weg damit, denn wir ahnen bereits in der Vorstellung: Die Trauer und Einsamkeit werden grenzenlos sein.

Vielen Müttern, Vätern, Kindern passiert es trotzdem. Sie verlieren einen geliebten Menschen. Wie das Danach aussehen wird, ist sehr individuell. Manche verarbeiten den Verlust ein Leben lang nicht, sie resignieren, suchen Trost in Tabletten oder Alkohol. Im schlimmsten Fall flüchten sie sich in den Suizid. Andere suchen professionelle Hilfe bei Therapeuten und Beratungsstellen. Sie versuchen mit Hilfe der Experten den Verlust zu verarbeiten und ihrem Leben eine neue Richtung zu geben. Oft ist auch der persönliche Glaube eine grosse Unterstützung.

Besonders schwer traf es Barbara Pachl-Eberhart vor zwei Jahren. Die junge Frau verlor bei einem Verkehrsunfall ihren Mann Heli. Ihre zwei Kinder, der sechsjährige Thimo und die eineinhalbjährige Valentina – «Fini» – sterben wenige Tage später im Krankenhaus. Ein Schicksalsschlag, der eigentlich nicht zu verkraften und zu verarbeiten ist. Doch Barbara Pachl-Eberhart findet einen Weg, wie sie mit dem unfassbaren Verlust umgehen kann. Sie trauerte, trauert immer noch, dennoch verliert sie sich nicht in ihrer Trauer. In ihrem Buch «vier minus drei» beschreibt Pachl-Eberhart wie sie nach dem Verlust ihrer Familie zu einem neuen Leben fand und die Geschenke jenseits des Leids zu suchen begann.



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