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Sicherheit auf dem Schulweg

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Viele ABC-Schützen sind auf dem Weg zur Schule allein im Strassenverkehr unterwegs. Kinder, die gut vorbereitet sind, kommen sicher ans Ziel. Eltern sollten deshalb gemeinsam mit ihrem Nachwuchs diesen Schritt in die Selbstständigkeit üben.

Leuchtgürtel sorgen bei Kindern auf dem Schulweg für mehr Sicherheit.

Mit den orangefarbenen Leuchtgürteln sind die Schulanfänger gut ausgerüstet. Bild: TCS

Kinder sind im Strassenverkehr übermässig gefährdet. «Wegen ihrer geringen Körpergrösse haben sie einen schlechteren Überblick, ihre Sicht wird durch andere Objekte verdeckt und sie werden von Fahrzeuglenkenden weniger gut gesehen» heisst es in einer Broschüre der Beratungsstelle für Unfallverhütung (bfu).

Ausserdem haben sie Probleme, Geschwindigkeiten und Entfernungen herannahender Fahrzeuge richtig einzuschätzen. Es fällt ihnen schwer, zu bestimmen, woher ein Geräusch kommt. Springt ihnen ein Ball aus der Hand, rennen sie ihm impulsiv hinterher, ohne auf den Verkehr zu achten. Erst ab etwa fünf Jahren wissen sie, was eine Gefahr ist. Ab etwa acht Jahren können sie vorausschauen: Sie erkennen dann, welches Verhalten zu einer Gefahr führen könnte. Erst Zwölfjährige können sich über eine längere Zeit auf den Strassenverkehr konzentrieren.

Dennoch können Eltern bereits Zweijährige für das Laufen auf der Strasse sensibilisieren. Je früher Sie erklären, auf was Ihr Sohn oder Ihre Tochter achten muss, desto besser findet es sich im Strassenverkehr zum ersten Mal allein zurecht, wenn es in die Schule kommt. In welchem Alter, welches Verhalten auf der Strasse geübt werden kann, finden Sie in der Broschüre «Erste Schritte im Strassenverkehr» unter www.bfu.ch.

Da für die Sicherheit der Kleinsten in den vergangenen Jahren schon viel unternommen wurde, ist seit den 70er Jahren die Zahl der schwer verunglückten Kinder auf der Strasse zurückgegangen. Nach Angaben des Bundesamtes für Statistik wurden im Jahr 2009 rund 3300 Kinder im Alter bis 17 Jahren bei Verkehrsunfällen verletzt oder getötet. Zehn Jahre davor waren es noch rund 4400. Damit die Unfallzahlen weiterhin sinken, sind sowohl Eltern als auch Fahrzeugführer gefragt.



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