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250 verschiedene Lehrberufe gibt es in der Schweiz. Nicht immer fällt es Schulabgängern leicht, den Beruf zu finden, der am besten zu ihnen passt. Im Folgenden finden Sie fünf beliebte und interessante Ausbildungsberufe für Jungen.
Die Lehre beim Zimmermann ist eine beliebte Ausbildung bei Jungen.
Ausbildungsberuf Zimmermann
Handwerklich geschickt, teamfähig, kräftig und schwindelfrei? Schulabgänger, zu denen diese Eigenschaften passen, haben vielleicht Spass an der dreijährigen Ausbildung zum Zimmermann, einem traditionellen, handwerklichen Beruf.
Zimmermänner sind Holzfachmänner. Sie planen und konstruieren Holzbauwerke im Aussen- und Innenbereich. Klassisch ist der Bau von Dachkonstruktionen. Darüber hinaus stellen sie Wandbauteile, Balkone, Fachwerk und Treppen ebenso her wie Holzhäuser, Sporthallen und Brücken. Trockenbau, Wärmedämmung und Verschalungen gehören ebenfalls zu ihrem Arbeitsalltag.
Aufgaben
Ist der Entwurf einer Konstruktion fertig, fertigt ein Zimmermann in der Regel in der Werkstatt die Werkstoffe vor: Latten und Balken werden gesägt, gefräst, gehobelt und gebohrt. Auf der Baustelle montiert er mit Hammer, Beil und Schlegel die Bauteile, oft mit Hilfe eines Krans, zum Endprodukt. Ohne Teamarbeit geht es dabei nicht.
Voraussetzungen
Wer Zimmermann werden will, muss den Abschluss der Volksschule nachweisen können. Ausser handwerklichem Geschick, Teamfähigkeit und Schwindelfreiheit sind räumliches Vorstellungsvermögen und technisches Verständnis gefordert.
Ausbildungsberuf Elektro-Installateur EFZ
Mehr als 2.000 Männer unterzeichneten 2009 einen Lehrvertrag zum Elektro-Installateur. Ihre Kernaufgabe besteht darin, elektrische Installationen für Strom, Telefon, Internet, Radio und Fernsehen zu erstellen, zu pflegen und gegebenenfalls zu reparieren. Das Arbeitsfeld ist vielseitig und anspruchsvoll, was sich in der langen, vierjährigen Ausbildungszeit widerspiegelt.
Aufgaben
Ein Elektro-Installateur verlegt Leitungen, montiert Schaltkästen, schliesst Elektro-Geräte und Anlagen an und nimmt sie in Betrieb. Dafür muss er zunächst Pläne erstellen und die Materialmengen berechnen, die benötigt werden. Oft bereitet er bereits in der Werkstatt Teile der Installationen vor. Dafür muss er feilen, Gewinde schneiden und löten können. Auch beim Einbau der Leitungen vor Ort benötigt er vielseitige handwerkliche Fähigkeiten.
Voraussetzungen
Wer die Volksschule, die mittlere oder oberste Schulstufe abgeschlossen hat, kann sich um eine Lehrstelle bewerben. Ausbilder legen Wert auf gute Leistungen in Geometrie, Mathematik und Physik.
Ausbildungsberuf Koch EFZ
Der Beruf des Kochs hat in den vergangenen Jahren an Ansehen gewonnen, vor allem seitdem Starköche in vielen Fernsehsendungen zeigen, was sie können. Zwar wird nicht aus jedem Auszubildenden ein Fernsehstar, doch ermöglicht der Beruf viele verschiedene interessante Werdegänge. Köche haben allerdings ausgerechnet dann ihre Kern-Arbeitszeiten, wenn andere Feierabend haben: am Abend und am Wochenende.
Aufgaben
Ein Koch muss die Qualität der Lebensmittel überprüfen und interessante Speisepläne vorbereiten. Am Herd wird gedämpft, geschmort, gratiniert, grilliert, sautiert und pochiert. In der Küche sind die Aufgaben der Köche klar verteilt: Der Koch am Entremetier-Posten verarbeitet Gemüse und kocht Suppen, Mehl-, Eier- und Käsespeisen. Ein Gardemanger verarbeitet Fleisch, Fisch, Geflügel und Wild. Der Saucier bereitet dagegen Fleisch-, Fisch- und Geflügelgerichte zu und stellt die dazu passenden Saucen her. Zur Arbeit gehört es auch, alle Geräte zu reinigen und die Küche aufzuräumen.
Voraussetzungen
Ein Volksschulabschluss gilt als Voraussetzung für eine Ausbildung zum Koch. Wer Koch werden will, sollte auch in hektischen Situationen klaren Kopf behalten können. In der Küche geht es oft turbulent zu.
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