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Coiffeuse: eine beliebte Ausbildung bei jungen Frauen.
Ausbildungsberuf Coiffeuse EFZ
Haare schneiden, Frisuren gestalten, Kunden beraten: Das ist der Alltag einer Coiffeuse. Der Beruf bietet verschiedene Chancen zur beruflichen Weiterentwicklung: zur Theatercoiffeuse, Maskenbildnerin, Visagistin und Coiffeuse mit eidgenössischem Fachausweis zum Beispiel.
Aufgaben
Was eine Coiffeuse tut, lässt sich im Haarsalon leicht beobachten. Da werden Haare gewaschen und frottiert, Kunden im Nackenbereich massiert und beraten, Haare geschnitten, gefärbt, gebleicht, toupiert, gefönt und Dauerwellen angelegt.
Voraussetzungen
Notwendig, um Coiffeuse werden zu können, ist ein Volksschulabschluss. Das lange Stehen im Salon erfordert einen gesunden Rücken. Weitere Voraussetzungen sind nicht nur Geschicklichkeit und guter Geschmackssinn, sondern auch die Fähigkeit, sich auf ganz unterschiedliche Menschen einzustellen. Nur wer es schafft, Kunden zufrieden zu stellen, kann auf Dauer als Coiffeuse erfolgreich sein.
Ausbildungsbereich Kauffrau
Kein Ausbildungsvertrag wurde von jungen Frauen 2009 öfter unterzeichnet als dieser: Mehr als 7.000 entschieden sich, Kauffrau zu werden. Kein Wunder – ist der Beruf der Kauffrau, der eine dreijährige Berufsausbildung erfordert, doch sehr vielseitig.
Der Weg einer Kauffrau kann in kleine oder mittlere Unternehmen führen. Genauso ermöglicht er den Blick in weltweit tätige Konzerne. Denn egal, wie gross oder klein das Unternehmen ist, und gleichgültig, um welche Branche es sich handelt: Sie alle brauchen Mitarbeiter, die in kaufmännischem Bereich fit sind. Kauffrauen arbeiten zum Beispiel in der Registratur, in der Buchhaltung und im Zahlungsverkehr.
Aufgaben
Eine Kauffrau mit Basis-Ausbildung informiert Kunden, verteilt, verpackt, frankiert Post und pflegt Datenbanken. Eine Kauffrau mit erweiterter Grundbildung wickelt Aufträge ab, verarbeitet Informationen, organisiert Veranstaltungen, protokolliert Besprechungen und berät Kunden.
Voraussetzungen
Wer sich für diesen Beruf interessiert, muss mindestens die Volksschule, die oberste Schulstufe mit genügenden Leistungen oder die mittlere Schulstufe mit guten Leistungen in den Kernfächern abgeschlossen haben. Selbstständig und zuverlässig arbeiten zu können, sind ebenso wichtige Voraussetzungen wie Organisationsfähigkeit und Freude an Computerarbeit. Sinnvoll ist es, bereits vor der Bewerbung Tastaturschreiben zu lernen.
Ausbildungsberuf Fachfrau Gesundheit EFZ
Kontaktfreudig und kommunikationsfähig? Einfühlsam und verantwortungsbewusst? Für Frauen mit diesen Fähigkeiten könnte die dreijährige Ausbildung zur Fachfrau Gesundheit passend sein.
Fachfrauen Gesundheit haben ihre Arbeitsbereiche in Spitälern und Kliniken, Alters-, Pflege- und Behindertenheimen und Rehabilitationszentren. Dort betreuen und pflegen sie kranke und behinderte Menschen. Meist sind sie diplomierten Pflegefachleuten unterstellt. Mehr als 2.650 Frauen unterzeichneten 2009 einen Lehrvertrag zur Fachfrau Gesundheit.
Aufgaben
Eine Fachfrau Gesundheit hilft Menschen bei der Körperpflege, beim Aufstehen und beim Aus- und Anziehen. Sie bringt Essen und Getränke, misst Blutdruck, Puls und Temperatur, nimmt Blut ab und wechselt Verbände. Zu ihren Aufgaben können auch verwaltungstechnische und organisatorische Aufgaben gehören – wie zum Beispiel Patientenblätter führen, Abrechungen machen, Telefon bedienen und Post versenden.
Voraussetzungen
Wer die Volksschule mit guten Leistungen abgeschlossen hat, hat Chancen auf einen Ausbildungsplatz zur Fachfrau Gesundheit. Kontaktfreude, Beobachtungsgabe, Einfühlungsvermögen und Verantwortungsbewusstsein sind weitere wichtige Voraussetzungen.
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Kommentare
Dieser Artikel hat mich auf dem falchen Fuss erwischt. Erstens - warum speziell das Thema - 'für Mädchen'? Warum Pflegefachfrau und nicht Ärztin, Dentalassistenz (noch nicht mal -hygiene) und nicht Zahnärztin? Nichts gegen die Berufe im Einzelnen, aber es stösst doch sauer auf, dass hier Klischees bedient und damit auch zementiert werden. Da hilft auch die Polymechanikerin nicht. Auch wenn unsere Gesellschaft noch nicht über eine Geschlechter-Segregation hinaus ist, müssen wir diese gerade in Ausbildungsfragen nicht noch propagieren, sondern eher Mut machen, ungewöhliche, eigene Wege zu gehen?!
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