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Gebrauchte Kinderkleidung verkaufen und verschenken

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Oft tragen Kinder ihre Kleidungsstücke nur kurze Zeit, weil sie aus ihnen schnell herauswachsen. Was kann man mit all den Kisten voller aussortierter Kinderkleidung tun? Manche Kindersachen lassen sich gut verkaufen, andere besser verschenken.

Kinder wachsen schnell aus ihren Kleidern raus.

Manchmal wachsen Kinder so schnell aus ihrer Kleidung heraus, dass Eltern gar nicht mehr wissen, wohin mit den Sachen. Foto: © JackF - Fotolia.com

Schade! Der hübsche Strampler, in dem der Kleine noch vor zwei Wochen so süss aussah, passt nicht mehr. Seufzend wird auch er in die Kiste mit den alten Kindersachen gestopft. Mehrere solcher Kisten stehen bereits im Keller, auf dem Estrich oder vielleicht sogar im Kinderzimmer ständig im Weg. Diese Situation kommt Ihnen bekannt vor? Dann fragen auch Sie sich: «Was tun mit all der Kinderkleidung?»

Wer Kinderkleidung verkaufen will, braucht Zeit: Pullis und Höschen müssen auf Mängel überprüft, gewaschen, gebügelt und nach Grössen sortiert werden. Diese Mühe lohnt sich vor allem dann, wenn die Kleidungsstücke gut erhalten und hübsch sind, in der Anschaffung teuer waren oder Markenqualität haben.

Kinderkleidung im Second-Hand-Laden um die Ecke verkaufen

Die abgelegten Kindersachen in einen Karton zu packen und sie dem nächsten Second-Hand-Laden anzubieten, ist die einfachste Möglichkeit, alte Kinderkleidung zu verkaufen. Der Händler wählt die Kleidungsstücke aus, von denen er meint, dass sie gut zu verkaufen sind, einigt sich mit ihnen über den Verkaufspreis und die Höhe Ihres Anteils. Ihren Anteil bekommen Sie, wenn Sie nach einigen Wochen erneut den Second-Hand-Laden besuchen und die Sachen verkauft sind. Die Kleidungsstücke, für die sich kein Käufer fand, nehmen Sie wieder mit nach Hause.

Wer den Second-Hand-Laden wählt, um Kinderkleidung zu verkaufen, investiert im Vergleich zu anderen Verkaufswegen relativ wenig Zeit. Allerdings fällt der Ertrag geringer aus, weil ein grosser Teil des Erlöses, meist die Hälfte, im Second-Hand-Laden verbleibt.

Kinderkleidung auf dem Flohmarkt verkaufen

Auf dem Flohmarkt Kinderkleidung zu verkaufen, ist zeitintensiver, als die Ware im Second-Hand-Laden in Kommission zu geben. Erst gilt es, sich anzumelden, dann am frühen Morgen den Stand aufzubauen und schliesslich viele Stunden lang hinter dem Stand zu stehen. Allerdings kann das Verkaufen mit ein paar Freunden grossen Spass machen – vor allem dann, wenn das Geld nach und nach in die Kasse klimpert. Darüber hinaus lässt sich bei dieser Gelegenheit der Erlös gleich in gebrauchte, passende Kleidung für das Kind umwandeln.

Tageszeitungen, Wochenblätter und lokale Magazine für Familien weisen darauf hin, wann Flohmärkte stattfinden. Wer ausschliesslich Kinderkleidung verkaufen will, kann bei einem Kindertrödelmarkt im Pfarrsaal, im Kindergarten oder in der Schule mitwirken. Das hat zwei Vorteile: Diese Märkte sind zum einen überdacht, zum anderen ist die zu zahlende Standgebühr niedrig.

Wie hoch der Erlös wird, hangt vom Verkaufstalent und vom Verhandlungsgeschick ab. Tendenziell aber wollen Menschen, die auf dem Flohmarkt einkaufen, nur wenig Geld ausgeben. Deshalb wird hier ein guter Erlös am ehesten über die Masse erzielt. Ein Stand auf dem Flohmarkt lohnt sich also vor allem dann, wenn sehr viel zu verkaufen ist.

Kinderkleidung auf der Kinderkleiderbörse verkaufen

Eine gute Möglichkeit, Kinderkleidung zu verkaufen, bietet eine Kinderkleiderbörse. Sie funktioniert ähnlich wie ein Second-Hand-Laden, findet aber – wie ein Flohmarkt – nur einen Tag oder ein Wochenende lang statt. Der Vorteil gegenüber einem Flohmarkt: Wer mit Hilfe einer Kinderkleiderbörse Kinderkleidung verkaufen will, muss nicht selbst die Ware anbieten und das Geld einsammeln. Stattdessen gilt es, die Kleidungsstücke einen oder zwei Tage vor Beginn der Börse beim Veranstalter abzugeben.

Zuvor muss die Ware ausgezeichnet werden: Jedes Stück, das verkauft werden soll, wird mit kleinen Zetteln versehen, auf denen der gewünschte Preis, eine Nummer und der Name des Verkäufers vermerkt werden. Alle Sachen, die verkauft werden sollen, müssen darüber hinaus auf einem Zettel aufgelistet werden. Auf diesem Zettel wird beim Bezahlen an der Kasse angekreuzt, was verkauft wurde. So kann später genau abgerechnet werden. Der Veranstalter behält einen Teil des Erlöses, meistens etwa 20 Prozent.

Übrigens: Auch in der Online-Börse auf familienleben.ch können Sie die Kinderkleidung bequem von zuhause aus verkaufen.



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