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Designer-Möbel für das Kinderzimmer

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Ein Kinderzimmer ausgestattet im besonderen Stil? Sandra Kubista gehört die Boutique Bobo L’Escargot. Sie spricht mit familienleben.ch über Qualität, Design und Schadstoffe im Kinderzimmer.

Sandra Kubista, Inhaberin der Boutique Bobo L'Escargot über Design und Qualität bei Kindermöbeln.

Sandra Kubista, Inhaberin der Boutique Bobo L'Escargot über Design und Qualität bei Kindermöbeln.

Frau Kubista, in Ihrer Boutique verkaufen Sie Möbel, Wohnaccessoires und Kleider für Babys und Kleinkinder. Wie sieht das Konzept Ihrer Läden aus?

Vor zwölf Jahren habe ich die erste Boutique in Luzern eröffnet. Heute gibt es zwei Läden: in Luzern und Zürich. Mein Ziel war es, Marken anzubieten, die es ich der Schweiz nur in unseren Boutiquen gibt, den Kunden also eine gewisse Exklusivität zu bieten.

Sie führen nur Marken von Luxusmöbelherstellern?

Den Begriff „Luxus“ mag ich nicht besonders. Natürlich verkaufen wir Möbel und Accessoires im Hochpreissegment. Trotzdem sollen die Produkte nicht nur für eine gewisse Kundschaft sein. Für mich stehen die Qualität und das Design im Vordergrund. Die Produkte sind qualitativ hoch stehend und haben deshalb ihren Preis. Wir haben im Möbelbereich etwa fünf bis sechs Labels im Sortiment, wie zum Beispiel Annette Frank oder Théophil & Patachou.

Ein Bett allein kostet um die 4000 Franken. Wer leistet sich denn schon eine Kinderzimmereinrichtung in dieser hohen Preislage?

Wir haben eine sehr durchmischte Kundschaft. Bestimmt ist es so, dass Eltern, die sich solche Möbel leisten, grundsätzlich ein gewisses Budget zu Verfügung haben. Aber es kommen auch Eltern oder Grosseltern zu uns, die sich ein einzelnes teures Designerstück leisten wollen, das Zimmer aber sonst mit günstigeren Möbeln einrichten. Und wer bei uns einkauft, erwartet auch Top-Qualität.

Kunden bezahlen jedoch nicht nur für die Qualität, sondern auch für ein bestimmtes Design.

Sowohl das Design als auch die Qualität sind den Kunden wichtig. Für mich ist neben der guten Verarbeitung hochwertiger Materialien wichtig, dass ein Möbelstück ein eher neutrales Design hat. Möbel sollten generell eher „im Hintergrund“ bleiben. Die Accessoires und die Dekoration eines Kinderzimmers dagegen kann immer wieder verändert und dem Alter des Kindes angepasst werden. Sind die Möbel in eher dezenten Farben gehalten, ist das Zimmer wandelbarer. Eine Wickelkommode kann beispielsweise ohne Aufsatz als normale Kommode auch später verwendet werden.

Sind bestimmte Aspekte wie beispielsweise die Sicherheit beim Möbelkauf heute wichtiger als früher?

Sicherheit war schon vor zehn Jahren ein Thema. Da hat sich nicht viel verändert.

Erkundigen sich Interessenten nach Schadstoffen in den Materialien?

Sicher. Da wird heute mehr darauf geachtet. Es ist allgemein mehr zum Thema geworden, nicht nur im Möbelbereich. Leider ist es so, dass es das absolut naturbelassene Möbel nicht gibt. Alle Möbel sind verleimt, bemalt, lackiert. Jedoch wird bei unseren Lieferanten sehr darauf geachtet, möglichst unbedenkliche Materialien zu verwenden. Alle Hersteller verfügen über entsprechende Zertifikate. Insgesamt fällt mir aber auf, dass wir uns in der Schweiz sehr viel mehr Gedanken über dieses Thema machen als dies in anderen Ländern der Fall ist.

Interview: Andrea Bruggmann

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Kommentare

  • Brönnimann 24.08.2009 10:46 Uhr
    Guten Tag

    Dieses Foto wo Sie abgebildet haben,ist nicht Frau Kubista Sandra.

    Gruss Michelle Sander

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