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Acht Putztipps

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Umweltfreundlicher können Sie dem Schmutz mit Hausmittelchen begegnen. Hier kommen acht Putztipps, die sich einfach in die Tat umsetzen lassen. Damit schonen Sie nicht nur die Umwelt beim Reinigen und Putzen, sondern auch Ihren Geldbeutel.

1. Sparsam dosieren

Bei Putzmitteln gilt der Grundsatz «viel hilft viel» nicht. Sauberer wird die Wohnung durch eine grosse Menge an Reinigern nämlich nicht. Und wenn es allzu stark schäumt, ist es mit der Fettlösekraft auch vorbei. Dann sammelt sich das Putzmittel nur an der Oberfläche. Deshalb: Wenige Tropfen immer erst dazugeben, wenn das Wasser schon im Eimer oder Lavabo ist.

2. Weg mit umweltbelastenden Putzmitteln

Stark umweltbelastend sind WC-Duftsteine, Pissoir-Kugeln, Abflussreiniger, Desinfektionsreiniger, chlorhaltige Reinigungsmittel (Javellwasser) und Fleckenmittel mit chlorierten organischen Lösungsmittel. Sie sollten nach einer Empfehlung des Luzerner «Öko-Forums» nicht gekauft werden.

3. Streifenfrei mit Microfasertüchern

Microfasertücher haben eine grosse Oberfläche und schaffen so einiges. Sie hinterlassen kaum Streifen und sind ideal zum Putzen von glatten Flächen. Ein kleiner Tropfen Wasser auf dem Tuch reicht in der Regel aus, um leichten Schmutz zum Beispiel an Fensterscheiben zu entfernen.

4. Mit Essig und Zitronensaft gegen den Kalk

Kalkrückstände lassen sich mit Essigessenz oder Zitronensäure beseitigen. Dazu werden ein paar Schuss Essigessenz oder Zitronensaft in Wasser gegeben. Bei starken Verschmutzungen kann man die Essenz auch pur verwenden. Sind Siebköpfe verkalkt, legt man sie direkt in die Essigessenz und lässt das Ganze ein paar Stunden einwirken. Bei zu langer Einwirkzeit besteht aber die Gefahr, dass das Metall angegriffen wird. Deshalb gut nachspülen.

5. Soda lässt Fett verschwinden

Gegen Fettflecke rückt man am besten mit Soda, auch als Natriumcarbonat bekannt, an. Backpulver kann ebenso genutzt werden. Das weisse Pulver wird in Wasser aufgelöst. Anschliessend nehmen Sie einen Schwamm und reiben damit auf der Schmutzstelle. Gerade bei eingetrockneten Flecken kann Soda richtige Wunder bewirken.

6. Brennsprit für Fenster

Brennsprit ist gut abbaubar und löst Fettflecke, auch die hartnäckigen. Fenster lassen sich ebenfalls gut damit putzen. Dazu nur ein wenig Brennsprit in einem Eimer Wasser verdünnen. Auch hier gilt: sparsam dosieren. Mit Zeitungspapier oder Microfasertüchern können Sie die Scheiben gut trocken wischen.

7. Bürste, Saugglocke und Co

Ordentlich wienern spart giftige Putzmittel. Mit der Bürste und ausreichend Druck gehen viele Flecken weg ohne, dass man zu einem schädliche Putzmittel greifen muss. Bei Verstopfungen im Abfluss hilft die klassische Saugglocke. Auf Abflussreiniger sollte man verzichten.

8. Papierküchentücher ade

Küchentücher aus Papier sind überflüssig, wenn man Stofftücher und wiederverwendbare Textillappen stattdessen benutzen kann. Aus hygienischen Gründen sollten die Tücher regelmässig bei 60 Grad Celsius gewaschen werden. Natürliche Schwämme eignen sich auch gut, da sie umweltfreundlicher sind. Sie sollten allerdings nicht aus einem Ökosystem herausgerissen werden. Nach einer Empfehlung der Plattform «Utopia» sollten Sie beim Kauf darauf achten, dass die Schwämme aus Schwammfarmen stammen

Wie Sie einen guten Allesreiniger oder ein Fensterputzmittel selbst herstellen, erfahren Sie in der Broschüre «Reinigen» des «Öko-Forums» Luzern.

 


Text: Angela Meissner



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Kommentare

  • Susi 17.02.2010 16:47 Uhr
    Danke für die Tipps, habe gleich ein paar umweltbelastende Putzgewohnheiten abgelegt!

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