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In einem umweltfreundlich gebauten oder sanierten Haus zu wohnen, ist heute vielen wichtig. Eine optimale Wärmedämmung senkt den Energieverbrauch. Wiederverwertbare Baustoffe schonen Ressourcen. Pflanzen auf der grünen Dachterrasse binden Schadstoffe und Staub aus der Luft. Es gibt viele Ideen, ein Haus ökologisch zu bauen. Die im Folgenden vorgestellten Grundsätze helfen Ihnen bei der ersten Orientierung.
Wenn Sie nachhaltig bauen wollen, sollten Sie sich Gedanken um Energieeffizienz und wiederverwertbare Baustoffe machen.
Das Ziel für nachhaltiges Bauen heisst, nach ökologisch verträglichen und ressourceneffizienten Lösungen zu suchen. Diese müssen aber zugleich wirtschaftlich sein und zudem viel Lebensqualität für den Bewohner bringen, also komfortabel und gesundheitsfördernd sein. Ein nachhaltig errichtetes Gebäude sollte ebenso gut in das städtebauliche Konzept passen und in die Landschaft integriert werden können. Gestaltung oder Denkmalpflege spielen daher auch eine grosse Rolle.
Das Amt für Hochbauten der Stadt Zürich fasst das so zusammen: «Für Neubauten und Sanierungen bedeutet dies eine aufeinander abgestimmte Optimierung in den Bereichen Energie, Baustoffe, Nutzerfreundlichkeit, Erscheinungsbild und Lebenszykluskosten.»
In allen Lebensphasen eines Hauses sollten Energie und Ressourcen eingespart werden: Das fängt bei der Rohstoffgewinnung und dem Hausbau an, geht über die Nutzung und Erneuerung Ihres Hauses und endet beim Rückbau. «Baunetz Wissen», ein Online-Fachlexikon, hat Grundsätze aufgelistet, die für nachhaltiges Bauen stehen und im Folgenden erklärt werden.
Den Energiebedarf senken
Den Energiebedarf Ihres Hauses können Sie zum Beispiel mit guter Isolierung senken. Dazu gehören die richtigen Fenster und eine gute Wärmedämmung. Dabei kann bei Neubauten im Vergleich zu Altbauten nach Angaben des Frauenhofer Instituts für Solare Energiesysteme ISE mit den heutigen Standardtechnologien bis zu 80 Prozent Energie eingespart werden. Mit einer Solaranlage auf dem eigenen Dach oder einer Wärmepumpe können Sie den eigenen Energiebedarf zum Teil oder komplett mit erneuerbarer Energie decken. Durch die umfassende Nutzung des Tageslichts kann ebenso Energie eingespart werden.
Das Qualitätslabel für neue und modernisierte Gebäude, das Bund, Kantone und Wirtschaft gemeinsam tragen, heisst «Minergie». Es steht für ein am niedrigen Energieverbrauch orientiertes Gebäudekonzept. «Minergie-P» ist die Steigerung dieses Standards mit noch geringeren Verbrauchswerten. Ein Gebäude, das diesen und zusätzlichen Anforderungen einer ökologischen und gesunden Bauweise entspricht, erhält das Zertifikat «Minergie-Eco».
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