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Vorsicht vor hohen Konzentrationen an Lösungsmitteln.
Bei Wandfarbe sollten Sie darauf achten, dass sie eine möglichst niedrige Konzentration an organischen Lösungsmitteln enthält. Diese machen das Verschlucken der Farbe gefährlich. Bei hohen Konzentrationen ist zudem das Einatmen bedenklich. Die deutsche Stiftung Warentest empfiehlt deshalb Dispersionslacke und -farben. Sie verwenden zum grössten Teil Wasser als Lösemittel. Besonders geeignet für das schadstoffarme Streichen sind Farben mit einem Umweltzeichen. Der in Deutschland eingeführte «Blaue Engel» ist zum Beispiel in der Schweiz zu finden. Wandfarben mit diesem Zeichen enthalten besonders wenig gefährliche Inhaltsstoffe.
Beim Streichen ist wichtig, dass währenddessen und danach gut gelüftet wird. Das gilt auch bei umweltfreundlichen Wandfarben, denn sie kommen nicht völlig ohne belastende Lösungsmittel aus. Wird im Kinderzimmer gestrichen, lassen Sie den Nachwuchs am besten für ein oder zwei Nächte in einem anderen Raum schlafen, bis die schädlichen Dämpfe sich verzogen haben.
Die richtige Tapete auswählen
Als Tapeten eignen sich unter anderem die aus Raufaser. Sie wirken positiv auf den Feuchtigkeitsaustausch im Zimmer und vermeiden dadurch Schimmelbildung. Das gilt jedoch nur, wenn sie nicht mit Farbe überstrichen werden. Nicht ratsam sind Tapeten aus Plastik, da sie Weichmacher enthalten, die schädliche Stoffe an die Raumluft abgeben. Stofftapeten sind besser, aber sie sammeln den Staub und sind daher für Allergiker nicht geeignet. Zum Kleistern wird am besten Naturleim verwendet. Das Entfernen alter Tapetenreste bedarf keiner künstlichen Produkte. Es reicht, wenn man sie mit Wasser aus einem Schwamm oder einer Spritzpistole der Kinder einweicht und danach abzieht.
Eine gute Alternative zu Farbe und Tapeten ist der Lehmputz. Er ist unschädlich, reguliert die Luftfeuchtigkeit und hält das Zimmer im Sommer kühl und im Winter warm. Auch hier können Kinder mithelfen, den Lehm auf die Wand zu bringen und glatt zu ziehen.
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