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AHV-Check fürs Haus: altersgerechte Wohnung

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Ein altersgerecht und energetisch saniertes Haus erleichtert das Wohnen nach der Pensionierung. Deshalb sollten Sie früh genug damit beginnen, über nötige Renovierungarbeiten im Eigenheim nachzudenken.

Ein altersgerecht und energetisch saniertes Haus erleichtert das Wohnen nach der Pensionierung.

Bereits einige Jahre vor der Pensionierung sollte man über das altersgerechte Wohnen nachdenken.

Steht in ein paar Jahren die Pensionierung an, sollte man sich als Eigenheimbesitzer unbedingt auch Gedanken zur Zukunft des eigenen Hauses machen. Gründe dafür gibt es mehrere: Stehen Renovationsarbeiten an, besteht auch gleich die Möglichkeit Anpassungen fürs altersgerechte Wohnen vorzunehmen und den Energieverbrauch zu senken. Zudem liegt der Verdienst vor der Pensionierung meist noch höher. Entsprechend fallen Investitionen leichter und ist das Steuersparpotential höher. «Solange das Einkommen noch hoch ist, können die Abzüge für werterhaltende Arbeiten am Haus zu markanten Steuerabzügen führen», sagt Werner Egli, Mitinhaber der Hypothekenbörse in Uster. Abzüge, die vielleicht künftig nicht mehr möglich sind: Je nach dem wie das Volk aufgrund der hängigen Volksinitiativen bei einer Abstimmung über die Abschaffung des Eigenmietwertes entscheidet, könnten Abzüge für Schuldzinsen und Liegenschaftenunterhalt spätestens ab dem Jahr 2015 wegfallen. Steht die Pensionerung um diesen Zeitpunkt herum an, würde es also unter Umständen Sinn machen die Investitionen vorzuziehen.

Bad und Zugang sind wichtig

Ist klar, dass ein Umbau oder eine Renovation finanzierbar und gewünscht, sollte man sich nicht nur mit Raumaufteilung und Optik auseinander setzen, sondern auch mit den Anforderungen, die das Alter ans Wohnen stellt. Das fällt vielen schwer: «Man weiss zwar, dass die nachlassende körperliche Leistung ein Thema sein sollte, verdrängt das aber gerne», sagt Felix Bohn von der Fachstelle für behindertengerechtes Bauen in Zürich. Dabei sei gerade die passende Wohnumgebung mit entscheidend, wenn es darum gehe, möglichst lange zu Hause wohnen zu können. Deshalb sollte man im Rahmen der Renovationsplanung vor der Pensionierung das Gespräch mit der nächstgelegenen Beratungsstelle für hindernisfreies Bauen suchen. «Viele Anpassungen lassen sich bei sowieso anstehenden Umbauarbeiten einfach und ohne grosse Zusatzkosten realisieren», sagt Fachmann Bohn.

Im Vordergrund stehen der Zugang zum Haus und die Sanitärräume. «Essen kann man sich zur Not auch liefern lassen», sagt Fachmann Bohn, «doch wenn man das Bad nicht mehr erreichen kann, wird es unangenehm.» Wichtigstes Element ist der Einbau eines grosszügigen Bades im Erdgeschoss oder die Anpassung einer dort vorhandenen Nasszelle an die Vorgaben des hindernisfreien Bauens. Fehlt der Platz im Erdgeschoss, sollte man prüfen, ob sich ein Treppenlift ins Obergeschoss nachrüsten lässt. Wichtig sind auch Anpassungen bei der Erschliessung im Aussenbereich. So kann man etwa eine Treppe durch eine Rampe ersetzen. «Das hilft nicht nur im Alter, sondern ist auch wesentlich bequemer», sagt Bohn. Positiv wirken sich solche Massnahmen später bei einem Verkauf aus: «Da die Bevölkerung immer älter wird, hat eine altersgerecht umgebaute Liegenschaft Marktvorteile», sagt Felix Bohn.



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