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Welche Fenster lohnen sich?

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Lohnen sich günstigere Kunststofffenster?

Viele Menschen mögen keine Kunststofffenster, obwohl sie sich oftmals in der Optik gar nicht so sehr von anderen Fenstern unterscheiden. In der ökologischen Beurteilung des Minergie-Eco-Labels, schneiden Kunststofffenster zudem gar nur marginal schlechter ab.. Grundsätzlich kann man sagen: Es lohnt sich eher, mit Kunststofffenstern zu sanieren, als noch fünf Jahre auf Holzfenster zu sparen. Bei Holz-Metallfenstern ist zu bedenken, dass der Unterhalt sehr gering ist, die Herstellung der Metallverkleidung jedoch einen grossen Energieaufwand erfordert. Somit schneidet das Holzfenster ökologisch am besten ab – dafür benötigen aber auch die Holzrahmen regelmässige Pflege.

Wie steht es mit der Verglasung?

Um ins Förderprogramm aufgenommen zu werden, müssen Fenster dreifachverglast sein. Gegenüber einer Zweischeiben-Isolierverglasung verringert sich so der Wärmeverlust um 45 Prozent – Gegenüber einer Einscheibenverglasung sogar um 85 Prozent! Fenster, die mit Kryptongas gefüllt sind, haben ebenfalls eine deutlich höhere Wärmedämmung gegenüber gängigeren Argongas-Fenstern. Krypton-Fenster sind aber teilweise deutlich teurer und manchmal – da das Edelgas schwierig zu gewinnen ist – auch schwer erhältlich. Kritiker der Kryptonfenster bemängeln zudem, dass die Gewinnung des Edelgases derart viel Energie benötigt, dass sie durch die Energie, welche durch den kleineren Wärmeleitungskoeffizient dieser Fenster eingespart wird, nicht kompensiert werden kann.

Neue Fenster dichten den Raum besser ab – wie vermeidet man Schimmelpilzbildung?

Bei umfassenden Sanierungen empfiehlt es sich, den Einbau einer mechanischen Lüftung, welche Feuchtigkeit gezielt abführt, in Erwägung zu ziehen. Ansonsten kann man einfach das Lüftungsverhalten ändern: täglich ein, zwei Mal Stosslüften gibt Schimmelpilzen keine Chance. Vor allem die feuchte Luft aus Küche und Bad muss dabei gründlich ausgetauscht werden.

Der Wärmeleitungskoeffizient – oder „U-Wert“

Das Gebäudeprogramm gibt vor, wieviel Wärme ein neues Fenster höchstens nach aussen durchlassen darf. Der sogenannte U-Wert gibt die Wärmemenge an, die pro Zeiteinheit durch 1 m2 eines Bauteils bei einem Temperaturunterschied der angrenzenden Raum- und Aussenluft von 1 Grad Kelvin hindurchgeht. Je kleiner der U-Wert, desto grösser also die Wärmedämmung. Die Masseinheit ist W/m2K. Um Fördergelder zu erhalten, muss der U-Wert der Verglasung kleiner als 0,7 W/m2K sein.

Quelle: Haus-Club Schweiz



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