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Beurteilung der Glyx Diät

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Salat und Tomaten haben wenig Kohlenhydrate und sind deshalb ideal für die Glyx-Diät.

Salat und Tomaten sind ideal für eine Glyx-Diät, weil sie wenig Kohlenhydrate haben.

Der «Glyx» hilft, Lebensmittel auszuwählen, die lange satt machen. Er führt zum Verständnis der Ursachen von Heisshungerattacken und man versteht, warum Weissbrot schlechter satt macht als ein Stück Vollkornbrot. Bei dieser Betrachtung wird jedoch nur die Menge an Kohlenhydraten einbezogen, die durch den glykämischen Index identifiziert wird. Es müssen aber auch Fett und Eiweiss bei der Ernährung berücksichtigt werden. Ein Beispiel: Schwarze Schokolade hat einen niedrigen gykämischen Index. Das heisst, die Kohlenhydrate werden nur langsam vom Körper aufgenommen und machen dadurch langfristig satt. Ob dadurch schwarze Schokolade mit ihrem hohen Fett und Kaloriengehalt zum Abnehmen geeignet ist, muss bezweifelt werden.

Die Menge der Energie- und Fettzufuhr scheinen bei dieser Diät keine Rolle zu spielen. Diese Behauptung ist wissenschaftlich nicht tragbar, wie bei anderen Diäten ist auch hier die Energiebilanz für den Abnehmerfolg ein wichtiger Teil.

Um Lebensmittel zu vergleichen muss man verzehrsübliche Portionengrössen einander gegenüberstellen. Der «Glyx» bezieht sich jedoch nicht auf vergleichbare Lebensmittelportionen sondern auf eine standardisierte Menge Kohlenhydrate (50 g). Er vergleicht beispielsweise 1 kg Wassermelone (à 50 g Kohlenhydrate) mit 5 dl Fruchtsaft (à 50 g Kohlenhydrate).

Generell unterliegt der glykämische Index von Mensch zu Mensch individuellen Schwankungen. Er macht ausserdem nur Angaben über einzelne Nahrungsmittel und nicht über Nahrungsmittelkombinationen wie zum Beispiel Brot mit Butter und Marmelade oder über komplette Mahlzeiten. Ein Lebensmittel wird allerdings nur selten isoliert verzehrt, deshalb ist der glykämische Index ein eher theoretischer Wert.

Die Handhabung des glykämischen Indexes ist für Laien schwierig. Manche Nahrungsmittel sind zwar wegen ihres hohen Anteils an gesättigten oder gehärteten Fetten eher ungesund, haben aber einen niedrigen Index, weil Fette die Magenentleerung und somit die Aufnahme des Zuckers aus dem Darm verlangsamen. Um die Werte einzelner Lebensmittel interpretieren zu können, sollte man also einiges Grundwissen über Ernährung mitbringen, zumal auch die Zubereitung eine Rolle spielt und letztlich der glykämische Gesamtwert einer Mahlzeit zählt.



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