Soziale Netzwerke sind sehr beliebt

Jugendliche nutzen das Internet sehr stark.

Jugendliche surfen gern in Social Networks.

Beliebt sind in der Schweiz vor allem Soziale Netzwerke. 84 Prozent der Befragten sind bei mindestens einem Social Network angemeldet. Diese Plattformen nutzen die Jugendlichen, um miteinander zu chatten (82 Prozent), Profile von Freunden anzuschauen (80 Prozent) oder Nachrichten zu versenden (72 Prozent).

Interessant ist, dass Jugendliche bei Suche nach Informationen nicht nur auf Suchmaschinen wie Google zurückgreifen, sondern auch auf Soziale Netzwerke. Hier erhalten sie Informationen über ihre Freunde und die neuesten Veranstaltungen.

Die Jugendlichen scheuen sich auch nicht, private Daten in den Sozialen Netzwerken preiszugeben. Am häufigsten wird das Geschlecht bekannt gegeben (89 Prozent), noch vor dem realen Namen (85 Prozent). 82 Prozent der Befragten veröffentlichen Fotos oder Videos von sich selbst. 77 Prozent geben ihr Alter an, 50 Prozent verraten ihre Hobbys. Je älter die Jugendlichen sind, desto mehr persönliche Informationen geben sie preis. Aber sie schützen diese Informationen dann auch besser über Einstellungen zur Privatsphäre. Die Studienautoren fordern: «Jugendliche sollten hinreichend über die Konsequenzen von zu offenem Umgang mit privaten Informationen aufgeklärt werden, dies gilt insbesondere für die Jüngsten, welche am wenigsten von der Möglichkeit Gebrauch machen, ihre Privatsphäre in Social Networks zu schützen.»

In der Deutschschweiz gehen die Jugendlichen sensibler mit ihren Daten um. 71 Prozent haben die Privatsphäre-Optionen aktiviert, das heisst, sie bestimmen, wer die persönlichen Daten sehen kann. Im Tessin sind es 44 Prozent der Teenager, die diese Funktion aktiviert haben, in der Romandie 38 Prozent.

Weitere Unterschiede ergeben sich beim Blick auf das allgemeine Mediennutzungsverhalten in den verschiedenen Sprachregionen. Die Romands hören öfter MP3s (89 Prozent) als Deutschschweizer (77 Prozent) und Tessiner (80 Prozent). Dagegen schauen die Deutschschweizer Jugendlichen häufiger Fernsehen (87 Prozent) als ihre Altersgenossen in den anderen Regionen (Romandie 75 Prozent, Tessin 65 Prozent). Ausserdem lesen sie öfter eine Tageszeitung und hören mehr Radio. Westschweizer und Tessiner Teenager spielen häufiger Computer- und Videogames und schauen öfter Videos und DVDs als Deutschschweizer.

Freizeitgestaltung: Jugendliche nutzen nicht nur Medien

Auch wenn Jugendliche sehr stark das Internet und Handy nutzen, beschäftigen sie sich nicht ausschliesslich mit den neuen Medien. Andere Freizeitaktivitäten sind ihnen nach wie vor sehr wichtig. Vor allem Freunde treffen steht hoch in Kurs. In der Rangliste der häufigsten Freizeitbeschäftigungen steht das Freunde treffen nach Handy und Internet nutzen an dritter Stelle:

  1. Handy nutzen
  2. Internet nutzen
  3. Freunde treffen
  4. Fernsehen
  5. MP3s hören
  6. Sport treiben
  7. Musik-CDs hören
  8. Radio hören
  9. Ausruhen/nichts tun
  10. Tageszeitung lesen

82 Prozent treffen ihre Freunde mehrmals pro Woche. Im Durchschnitt haben Jugendliche sieben Freunde, wovon drei als sehr gute Freunde gelten, denen sie auch Geheimnisse anvertrauen können. Die meisten Freundschaften werden in der Schule geschlossen.

70 Prozent der Jugendlichen treiben mehrmals in der Woche Sport und 27 Prozent machen selbst Musik. Die Deutschschweizer und Westschweizer geben dabei an, häufiger Sport zu treiben als die Tessiner.

Geht es um die liebsten Freizeitbeschäftigungen steht der Ausgang mit Freunden hoch im Kurs. Sind Jugendliche allein, verbringen sie ihre Zeit am liebsten vor dem Computer und im Internet in sozialen Netzwerken und beim Chatten.

Als Fazit halten die Studienautoren fest, dass das mediale Wissen der Jugendlichen, welches sie sich schon in frühen Jahren aneignen, weiterhin gefördert werden sollte. Wichtig dabei seien erwachsene Bezugspersonen, die ihnen die gesellschaftlichen, gesundheitlichen und moralischen Aspekte des Medienhandelns aufzeigen können.

Alle Ergebnisse der Studie können Sie unter www.swisscom.ch/james herunterladen.

Text: Angela Zimmerling, 28.2. 2011

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