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Kinder im Chat begleiten: Tipps für Eltern

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Das Internet hat seine dunklen Seiten. Viele Eltern sind verunsichert, wenn sie daran denken, was ihren jugendlichen Kindern im Internet begegnen könnte. Die Neugierde und Unerfahrenheit der Kinder ist gross. Die folgenden Tipps von Pro Familia können betroffenen Eltern helfen.

Eltern können Kindern beim Surfen udn Chatten helfen.

Kontrolle kann hilfreich sein, um Kindern unangenehme und sogar gefährliche Situationen zu ersparen.

1. Lassen Sie Ihre Kinder nicht alleine chatten!

Haben Sie ein Auge auf Ihre Kinder, wenn sie am Computer sitzen und sich mit anderen über das Internet unterhalten. Passen Sie auf, wenn neue Kontakte aus Chat-Räumen hinzukommen, von denen Ihre Kinder Ihnen noch nichts erzählt haben. Beschränken Sie die Online-Zeit in Chat-Räumen. Überprüfen Sie anhand der Logfiles, wo sich Ihre Kinder wann im Internet befunden haben und welche Daten übertragen wurden. Nähere Erläuterungen dazu finden Sie im Handbuch zu Ihrem Browser und Ihrem Betriebssystem.

2. Reden Sie mit Ihren Kindern!

Oft ist es Kindern und vor allem Jugendlichen unangenehm, über sexuelle Anmache oder Bilder und Videos zu sprechen, die Ihnen gezeigt oder zugeschickt wurden. Fragen Sie sie selbst, ob sie etwas gefragt wurden, was ihnen unangenehm war oder wie sie reagieren würden, wenn es einmal dazu kommen sollte.

 

3. Überprüfen Sie die Chat-Räume!

Es gibt Chat-Räume, die auch für Kinder nahezu sicher sind. Wenn jede Bemerkung von einem Moderator vorher gelesen wird, ist das ein gutes Zeichen. Weitere positive Merkmale sind festgelegte Chat-Zeiten am Nachmittag, eine Bestätigung, die an Ihre Mail-Adresse geschickt wird, damit Sie sich damit einverstanden erklären können, dass Ihr Kind chattet. Wenn Sie ganz sicher gehen möchten, melden Sie sich selbst im favorisierten Chat-Raum Ihres Kindes an und lesen, worüber dort gesprochen wird.

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4. Keine Webcams!

Aus den Chat-Räumen können die Kinder auf so genannte Messenger-Systeme (MSN-Messenger, ICQ oder Yahoo Messenger) gelockt werden, damit man ihnen dort Fotos oder Videos schicken kann. Diese Dateien sind oft für Minderjährige völlig ungeeignet. Vor allem sollte kein Fremder Ihr Kind am Computer sehen können.

5. Anzeige bei eindeutig sexueller Belästigung!

Sichern Sie eindeutige Übergriffe zum Beispiel durch einen Screenshot auf Ihrem PC oder drucken Sie die Chat-Protokolle einer Messenger-Übertragung aus. Wenden Sie sich bei begründetem Verdacht an die nächste Polizeidienststelle - insbesondere dann, wenn Ihre Kinder plötzlich Auffälligkeiten zeigen, sich etwa mit Personen aus dem Chat treffen wollen. Pädosexuell veranlagte Täter nutzen die Unerfahrenheit und Neugierde pubertierender Jugendlicher schamlos aus.

Text: Pro Familia

Weitere Tipps zum Thema Chatten gibt es unter www.swisscom.com

 


 

Die Rubrik «Medienkompetenz» wird von Swisscom präsentiert. Das Unternehmen hat mehr als 6300 Schweizer Schulen kostenlos ans Internet angeschlossen und setzt sich für den Jugendmedienschutz ein. Mehr Infos ...

 


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