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Kinderschutzsoftware einrichten

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Auf Netcity lernen Kinder, welche Gefahren im Internet stecken.

Kinder können auf netcity.org spielerisch lernen, welche Gefahren im Internet lauern. Foto:(c) Severin Nowacki.

Ihr Kind surft sicherer, wenn Sie auf dem Computer eine Kinderschutzsoftware installieren. Gleichzeitig ist das aber auch ein Hinweis darauf, dass Sie Ihrem Sohn oder Ihrer Tochter nicht vertrauen. Installieren Sie solche Programme erst, wenn Ermahnungen nicht geholfen haben oder Ihnen keine persönliche Kontrolle möglich ist. Versuchen Sie dennoch immer, mit Ihrem Kind über gefährliche Inhalte zu reden, denn

Durch Filterprogramme und Verbote ist das Kind zwar vor gewissen Gefahren geschützt. Doch es lernt nicht, sich angesichts der Gefahren selbständig und verantwortungsvoll zu verhalten. (Schweizerische Kriminalprävention auf www.stopp-kinderpornografie.ch)

Im Folgenden finden Sie einen Überblick über Kinderschutzsoftware.

Die verschiedenen Kinderschutz-Programme, die derzeit auf dem Markt sind, funktionieren ganz unterschiedlich. Einige wenden das «Keyword-Blocking» an. Internetseiten, welche verbotene Wörter enthalten, werden nicht angezeigt. Der Nachteil an dieser Software ist, dass Bilder oder Videos, die keinen beschreibenden Text enthalten, nicht herausgefiltert werden. Zudem schaut das Programm nicht auf die inhaltliche Bedeutung von Texten. Damit werden Seiten zur Sexualaufklärung oder Gesundheitsberatung geblockt, Wörter wie Staatsexamen, welches das Wort Sex enthält, werden ebenso gefiltert.

Filtersoftware, die auf dem Prinzip des «Site-Blocking» funktioniert, enthält Negativ-Listen mit den Internetadressen unerwünschter Seiten. Die Herstellerfirmen aktualisieren die Listen. Deshalb muss der Kunde für das Programm regelmässig Updates herunterladen. Diese Software ist oft sehr teuer. Ausserdem kommen die Hersteller nicht hinterher, weil täglich mehr neue Seiten online gehen, als in die Liste aufgenommen werden können.

Andere Systeme arbeiten mit den Inhalt-Einstellungen des Browsers, also Ihres Internet-Explorers oder des Firefox. Anbieter kennzeichnen ihre Webseiten nach vorgegebenen Kriterien (Gewalt, Sex, Nacktheit, rohe Sprache) mit einem Label, das vom Browser erkannt wird. Da die Deklaration freiwillig ist, nehmen nur wenige daran teil. Das macht dieses System recht unwirksam.



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Kommentare

  • Reiner 06.03.2011 16:30 Uhr
    Eine Filtermethode wurde nicht erwähnt. Die ist kostenlos und einfach einzurichten ohne Software installation. Da werden nicht kindgerechte Webseiten gesperrt (mittlerweile über 2 Millionen). LG Reiner

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