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Die 32. Schwangerschaftswoche (32.SSW)

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Ihr Baby liegt jetzt vielleicht mit dem Kopf nach unten und Ihre Gebärmutter enthält viel Fruchtwasser. Dementsprechend schwer ist Ihr Bauch in der 32. Schwangerschaftswoche. Bequeme Schuhe erleichtern Ihnen dabei das Laufen und Ihr Frauenarzt wird Sie jetzt alle 2 Wochen zu einer Vorsorge-Untersuchung einbestellen.

Ihre Füsse werden während der Schwangerschaft vorübergehend grösser.

Die Auswahl an tragbaren Schuhen verkleinert sich im Verlauf der Schwangerschaft.

Entwicklung Baby:
Kopf bereit zur Geburt

Falls dies bis jetzt noch nicht der Fall war, dreht sich Ihr Baby vielleicht in dieser Woche, sodass es mit dem Kopf nach unten liegt, bereit für die Geburt. Rund 90 Prozent aller Babys liegen ab der 32. Schwangerschaftswoche mit dem Kopf nach unten. Vielleicht merken Sie nun ab und zu schmerzhafte Tritte gegen Ihre Rippen. Verändern Sie Ihre Position, um auch das Kind zu einer Positionsveränderung zu bringen.

Erwarten Sie einen Jungen, wandern nun die Hoden von den Leisten in den Hodensack. In dieser Woche ist Ihr Baby rund 28 Zentimeter lang (Scheitel-Steiss-Länge) und wiegt rund 1,7 Kilo.

Veränderungen in der Schwangerschaft:
Viel Fruchtwasser zu tragen

In Ihrer Gebärmutter befindet sich im Moment rund 1 bis 1,5 Liter Fruchtwasser. Was für ein Unterschied zu den 100 Millilitern, die Sie in der 14. Schwangerschaftswoche an Fruchtwasser hatten! Mit der Gewichtszunahme des Babys nimmt die Menge des Fruchtwassers jedoch langsam wieder ab.

Vielleicht haben Sie schon bemerkt, dass Ihnen einige Ihrer Schuhe nicht mehr passen. Es kann nun sein, dass Ihre Füsse vorübergehend etwas grösser sind. Aber keine Angst, nach der Geburt werden Sie wieder alle Ihre Schuhe tragen können. Wahrscheinlich fühlen Sie sich im Moment in bequemen Schuhen ohnehin am Wohlsten und die schicken Stöckelschuhe sind schon wegen Ihres Bauchumfanges nach hinten in den Schuhschrank gewandert.

Tipps für die werdende Mutter: Bluttest auf Hepatitis

Ab jetzt wird Ihr Frauenarzt Sie aller zwei Wochen zu einer Vorsorge-Untersuchung sehen wollen. In dieser Zeit wird Ihr Arzt auch einen Bluttest auf Hepatitis B (Gelbsucht) durchführen. Falls Sie sich mit dem Virus infiziert haben, kann sich das Baby bei der Geburt anstecken, weshalb es direkt nach der Geburt gegen eine Infektion geimpft wird. Bleibt der Virus in Ihrem Blut unentdeckt und es kommt zu keiner Impfung, kann das Baby schwer erkranken.

Text: Julia Wohlgemuth

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