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So putzen Sie die Kauflächen. Abbildungen (3): Schweizerische Zahnärzte-Gesellschaft SSO
Um alle Seiten eines Zahnes zu reinigen, halten Sie sich am besten an eine feste Reihenfolge. Sie konzentrieren sich besser auf das Putzen und achten automatisch besser auf Ihre Technik. Bewährt hat sich das KAI-Muster, dessen Anfangsbuchstaben für Kau-, Aussen- und Innenflächen des Zahnes stehen.
Beginnen Sie mit den Kauflächen, gehen Sie zu den Aussenseiten über und enden Sie an den Innenflächen der Zähne. Die Aussen- und Innenflächen müssen vom Zahnfleischrand her gebürstet werden.
Auf den Kauflächen ist die Bürste mit kleinen kräftigen Bewegungen von hinten nach vorne zu führen.
So putzen Sie die Aussenseiten.
Für die Aussenseiten beginnen Sie am letzten Zahn hinten und arbeiten sich mit kleinen Kreis- oder Auf- und Abbewegungen bis zum Eckzahn vor. Anschliessend wischen Sie vom Zahnfleischrand zur Kaufläche hin mit den Borsten den Belag weg. Für die vorderen Aussenflächen beissen Sie die Schneidezähne aufeinander, aber nicht übereinander. Beginnen Sie rechts oben und bewegen Sie die Zahnbürste auf und ab, anschliessend wiederholen Sie den Vorgang mit den unteren vorderen Schneidezähnen. Auch hier sollten Sie am Schluss wieder von rot nach weiss den Belag auswischen.
So putzen Sie die Innenflächen der Schneidezähne.
Zum Reinigen der Innenflächen beginnen Sie am hintersten Zahn und reinigen gleich wie bei den hinteren Aussenflächen. Für die Innenseiten der Schneide- und Eckzähne sollte die Bürste senkrecht gehalten werden. Die Zahnbürste wird von rot nach weiss geführt, also vom Zahnfleisch zum Zahn.
Kontrollieren Sie am Ende mit der Zunge, ob Sie alle Beläge entfernen konnten.
Welche Zahnbürste sollten Sie nehmen?
Die Schweizerische Zahnärzte-Gesellschaft empfiehlt: «Benützen Sie eine Zahnbürste mit kleinem Kopf und weichen Borsten.» Mit der weichen Bürste verhindern Sie, dass der Druck auf die Zähne zu stark wird. Wählen Sie Kunststoffborsten. Sie sind hygienischer und elastischer als Naturborsten. Sie sollten den Kopf nach jeder Anwendung gründlich mit Wasser reinigen und an der Luft trocknen lassen, damit sich keine Bakterien auf den Borsten sammeln. Denken Sie daran, die Zahnbürste alle zwei bis drei Monate durch eine neue auszutauschen.
Elektrische Zahnbürsten sind eine Alternative zu normalen Handzahnbürsten. Sie reinigen oft gründlicher als herkömmliche Bürsten. Bei falscher Anwendung können sie allerdings Zahnfleisch und Zähne schädigen. Das gilt vor allem für die oszillierenden Bürsten, die Sie an ihrem Rundkopf erkennen. Wenn sie nicht korrekt um jeden einzelnen Zahn geführt werden, können sich ihre Borsten mit den kleinen schnellen runden Bewegungen ins Zahnfleisch bohren und so die Zahnhälse freilegen.
Besser sind Schallzahnbürsten, deren Kopf länglich ist. Die Gefahr, dass sie das Zahnfleisch bei falscher Anwendung schädigen, ist geringer. Der Bürstenkopf wird ohne Druck fünf Sekunden lang auf einen Zahn angelegt. Er wird dabei leicht nach vorne und nach hinten in die Zahnzwischenräume abgekippt. Gute Schallzahnbürsten sind allerdings sehr teuer. Billigmodelle sind nicht zu empfehlen.
- 1. Teil Richtig Zähne putzen und Karies vorbeugen
- 2. Teil Die richtige Putztechnik
- 3. Teil Die richtige Zahnpasta
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