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Alkohol in der Schwangerschaft: Wie viel ist schädlich?

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Alkohol in Schwangerschaft ist ungesund und schlimmstenfalls sogar dauerhaft schädlich für das Baby. Denn das ungeborene Kind kann Alkohol längst nicht so gut abbauen wie die erwachsene Mutter. Warum Alkohol in der Schwangerschaft für Ihr Kind wie Gift wirkt und ob ein kleines Gläschen doch mal okay ist, erfahren Sie hier.

Alkohol in der Schwangerschaft schadet dem ungeborenen Kind.

Zu viel Alkohol in der Schwangerschaft ist schädlich für das ungeborene Kind und kann zu Behinderungen führen. Foto: © Joanna Zielinska - Fotolia.com

Es stimmt, viele Frauen haben Alkohol getrunken, bevor sie erfuhren, dass sie schwanger waren und trotzdem ein gesundes Kind auf die Welt gebracht. Und jede schwangere Frau kennt die Situation: Beim gemütlichen Abendessen mit Freunden kann die zwangsverordnete Abstinenz auch ganz schön nerven. Da ist die Versuchung gross, auch mal ein Gläschen zu trinken. Man denkt sich «Es ist ja nur ein bisschen und mich hat das gelegentliche Glas Wein meiner Mutter auch nicht umgebracht.» Gewissheit gibt es dafür aber nicht. Sicher ist aber, laut dem Bundesamt für Gesundheit, dass übermässiger Alkoholkonsum während der Schwangerschaft die häufigste Ursache für eine geistige Behinderung des Kindes darstellt.

«Was sie trinken, trinkt auch ihr Kind»

Wenn eine schwangere Frau Alkohol zu sich nimmt, wandert der Alkohol direkt durch den Mutterkuchen, die Plazenta, in den Blutkreislauf des Embryos (1-3 Monate) oder des Fetus (ab 3 Monate). Im Unterschied zur Mutter reduzieren die ungeborenen Babys aber den Promillewert, das heisst die Konzentration des Alkohols im Blut, sehr viel langsamer. Ist die Entwicklung des Fetus noch nicht abgeschlossen, kann Alkoholkonsum in der Schwangerschaft das gesunde Wachstum des Ungeborenen unwiederbringlich schädigen.

Alkohol wirkt für das Ungeborene wie Gift. In der Wissenschaft spricht man von einem Fehlbildung-verursachenden Schadstoff, da durch die Alkoholaufnahme im Mutterleib eine Vielzahl von bleibenden Behinderungen und auftreten können. Dazu zählen Kleinwuchs, Untergewicht, körperliche Missbildungen und Schädigungen des zentralen Nervensystems.
Zu den schweren Langzeitschäden gehören Verhaltensstörungen (z.B. Hyperaktivität) und intellektuelle Beeinträchtigungen, die bis in den Bereich der schweren geistigen Behinderung reichen. Die Krankheitssymptome werden in schweren Fällen als Fetales Alkoholsyndrom (FAS) oder übergreifend als Fetale Alkoholspektrum-Störungen (FASD) bezeichnet. Art und die Schwere der Schädigungen durch Alkohol in der Schwangerschaft hängen davon ab, wie weit die Entwicklung des Kindes fortgeschritten ist, wie es individuell veranlagt ist und wie viel und wie oft die Mutter Alkohol konsumiert hat.

FASD: Fetale Alkoholspektrumsstörungen

Die Oberbegriffe Fetales Akoholsyndrom (FAS) und Fetale Alkoholspektrumstörung (FASD) bezeichnen Krankheitssyndrome pränataler Fehlbildungen, die ausschliesslich auf Alkoholkonsum zurückzuführen sind. Ist ein Ungeborenes im Mutterleib Alkohol ausgesetzt, so wird nicht nur seine Entwicklung gehemmt, sondern es erfährt auch in Abhängigkeit von Entwicklungsreife, der konsumierten Alkoholmenge und individuellen Verfasstheit weitere körperliche und geistige Schädigungen. Mittlerweile hat sich der Begriff FASD etabliert, da er betont, dass Schwere und Erscheinungen der Krankheitssymptome variieren.

Quelle: wikipedia.org

 

Alkohol in der Schwangerschaft: Empfohlene Verhaltensregeln

Das Bundesamt für Gesundheit rät in seinem Faktenblatt zu Alkohol und Schwangerschaft, kein Risiko einzugehen: «Da nicht mit Sicherheit gesagt werden kann, ab welcher Menge Alkohol Schädigungen beim (ungeborenen) Kind entstehen, empfiehlt es sich während der Schwangerschaft und Stillzeit ganz auf Alkoholkonsum zu verzichten.»

Kein Alkohol während der ersten drei Schwangerschaftsmonate

Auf jeden Fall sollten sie um Gesundheitsrisiken zu vermeiden mindestens während den ersten drei Monaten völlig abstinent bleiben, da Alkohol im ersten Schwangerschaftstrimester den Prozess der Gehirnentwicklung beeinträchtigen kann.



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Kommentare

  • Lisa 02.02.2012 14:45 Uhr
    Diesen Artikel unterschreibe ich komplett. Zu viele Damen meinen ja, ein Glöschen in Ehren kann keiner verwehren. Was sie ihrem Kind damit möglichweise antun könnten, ist völlig egal. Lieber komplett abstinent bleiben als irgendein noch so geringes Risiko eingehen.

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