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Süssigkeiten schaden den Zähnen. Zu viel Zucker kann Karies verursachen.
Viele Kinder und Erwachsene essen über den Tag verteilt Süssigkeiten. Nach dem Frühstück Nussgipfel, am Nachmittag Crèmeschnitten und am Abend Schleckstengel. Da über die Entstehung von Karies nicht die Zuckermenge, sondern die Zeitdauer, in der Zucker auf die Zähne trifft, entscheidet, sollten Sie viele süsse Zwischenmahlzeiten und Softdrinks vermeiden.
Sie können die süssen Zwischenmahlzeiten gegen gesunde austauschen. Statt Schoggi besser Rüebli, statt Guetzli Vollkornbrot. Auch gibt es Süssigkeiten, die Zähne nicht schädigen. Sie erkennen solche Lebensmittel an der Kennzeichnung «zahnschonend» und «zahnfreundlich» und am Signet des Zahnmännchens. Sie tragen zu keiner wesentlichen Säurebildung im Zahnbelag bei. Mit «zuckerfrei» gekennzeichnete Süssigkeiten enthalten zwar keinen Zucker, aber Kohlenhydrate, die ebenso von den Bakterien zu Säuren vergärt werden können.
Süssigkeiten, die mit dem Zahnmännchen gekennzeichnet sind, sind zahnfreundlich. Bild: Aktion Zahnfreundlich
Um nicht komplett auf Süsses verzichten zu müssen, empfiehlt die Schweizerische Zahnärzte-Gesellschaft , die «Zufuhr schädlicher Substanz» auf wenige Minuten am Tag zu beschränken und somit die Kontaktzeit von Zucker und Zahnschmelz kurz zu halten. Das heisst konkret: Wenn Sie auf Süssigkeiten nicht verzichten können, dann essen Sie alle auf einmal und anschliessend putzen Sie sich unbedingt die Zähne. Das befreit die Zähne vom zuckerhaltigen Belag und nimmt den Bakterien die Nahrung.
Für Babys, die Beikost bekommen, sollten Sie die Babynahrung selbst herstellen oder zuckerfreie Breie kaufen. Verzichten Sie auf traditionelle Beruhigungsmittel wie einen in Honig getauchten Nuggi oder Schoppensauger.
Warum es so wichtig ist, schon bei den Milchzähnen auf eine gute Zahnpflege zu achten, erfahren Sie unter www.dentasana.com
Zwischenmahlzeiten
Ungesund für die Zähne
Nussgipfel, Schokolade, Crèmeschnitten, Konfitürenbrote, Schleckstengel, Dörrobst, Caramels, Glace, Zeltli, Softdrinks wie Cola, mit Zucker gesüsste Getränke
Gesund für die Zähne
Rohes Gemüse (Rüebli, Gurken, Paprika), frisches Obst (nicht zu viel, ausser Bananen), Brot, Butter Käse, Wurst, Eier, Milch, zuckerfreies Mineralwasser.
Quelle: Schweizerische Zahnärzte-Gesellschaft
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Kommentare
Danke für den informativen Artikel! Leider helfen die Tipps nicht in allen Fällen. Ich hatte als Kind sehr schlechte Zähne; trotz wenig Süssigkeiten, regelmässigem Zähneputzen und Zahnpflege. Da spielen eben auch genetische Faktoren mit.
Sehr geehrte Frau Frei Richtig, einfach ist es nicht. Aber gerade, wenn Ihr Son wenig Süsses isst, und dennoch Karies hat (Süssigkeiten allein machen es nicht aus)empfehle ich Ihnen, das in der Rubrik genannte Zentrum für Ganzheitliche Zahnmedizin zu kontaktieren, um die Ursachen der Karies zu finden, um "gegen zu steuern", damit die Folgeschäden vermieden werden. Freundlichen Gruss. U. B.
Danke für ihren Artikel, wenn es nur so einfach wäre wie Sie schreiben.... Mein Sohn isst wenig Süsses, ich putze ihm und er putzt regelmässig die Zähne und hatte trotzdem schon einige Löcher sogar in den Milchzänen....
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