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Zahnerosionen: Säure schadet den Zähnen

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Cola kann den Zähnen schaden.

Softdrinks wie Cola sind säurehaltig und schaden den Zähnen.

Vieles, was für den Körper gesund ist, ist nicht unbedingt gesund für die Zähne. Wer zu viel Obst isst und zu viele Säfte trinkt, schadet seinen Zähnen. Es besteht die Gefahr einer Zahnerosion, wenn diese Fruchtsäuren oder andere Säuren zu oft und zu lange auf den Zahn einwirken.

Unbedenklich ist es, sich an die empfohlenen Mengen für Obst zu halten und am besten einmal pro Tag eine grössere Menge Obst zu esse als viele kleine Portionen über den Tag verteilt. Kaubewegungen und Fruchtsäure verzehnfachen die Ausscheidung von Speichel. Dieser neutralisiert die Säuren.

Damit der Speichel gut wirken kann, sollten Sie nach dem Verzehr von säurehaltigen Lebensmitteln etwa 30 Minuten warten, bis Sie Ihre Zähne putzen. Die Säuren weichen die Zahnoberfläche auf. Würden Sie ohne Wartezeit Zähneputzen, wäre der Abrieb der Zahnoberfläche sehr stark. Statt dessen empfiehlt die Schweizerische Zahnärzte-Gesellschaft nach Säuregenuss mit Wasser oder einer fluoridhaltigen Zahnspülung den Mund zu spülen und zahnschonende Kaugummis zu kauen, die den Speichelfluss anregen.

Hier steckt Säure drin

Von diesen Lebensmitteln sollten Sie nicht übermässig viel zu sich nehmen:

  • saure Nahrungsmittel wie Obst, saures Gemüse, mit Essig zubereitete Speisen (z.B. Salate)
  • saure Getränke wie Softdrinks (Cola), Fruchtsäfte, Eistee, Wein, Alcopops, isotonische Sportgetränke
  • Medikamente wie Aspirin, Vitamin-C-Präparate, tonische Eisenprodukte

Text: Angela Zimmerling

 

Tipps, um den Säurekontakt zu verringern

  • Ess- und Trinkpausen nach dem Essen ermöglichen dem Speichel, Säuren zu neutralisieren.
  • Trinken Sie saure Getränke lieber in einem Zug als in kleinen Schlücken, oder benutzen Sie einen Trinkhalm zur Verringerung des Säurekontaktes mit den Zähnen. Trinken Sie diese Getränke lieber zu den Mahlzeiten als zwischendurch, dann wird die Säure leichter neutralisiert.
  • Neutralisieren Sie die Säure, indem Sie den Mund mit Wasser spülen, etwas Milch trinken oder etwas Käse essen.
  • Für unterwegs sind zahnfreundliche Kaugummis empfehlenswert, denn sie stimulieren den Speichelfluss.
  • Zahnfreundliche Kaugummis sind mit dem Symbol des «Zahnmännchens» ausgezeichnet, sie verursachen keine Karies.
  • Essen Sie lieber einmal pro Tag eine grössere Menge Obst als viele kleine Portionen über den Tag verteilt.
  • Nehmen Sie über den Tag verteilt genügend zuckerfreie und säurearme Flüssigkeit zu sich. Wasser ist der beste Durstlöscher.

Quelle: Schweizerische Zahnärzte-Gesellschaft

Weiterführende Informationen

Ein Merkblatt zum Thema Zahnerosionen gibt es zum Download unter www.sso.ch

Ein Merkblatt zum Thema «Die richtige Ernährung» gibt es zum Download unter www.sso.ch

Erfahren Sie mehr über die Aktion Zahnfreundlich und welche Süssigkeiten das Zahnmännchen erhalten haben unter www.zahnfreundlich.ch

Warum Rauchen und Stress ebenso gefährlich für die Zähne sind, lesen Sie unter www.dentasana.com

 



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Kommentare

  • bettina2000 17.04.2012 09:01 Uhr
    Danke für den informativen Artikel! Leider helfen die Tipps nicht in allen Fällen. Ich hatte als Kind sehr schlechte Zähne; trotz wenig Süssigkeiten, regelmässigem Zähneputzen und Zahnpflege. Da spielen eben auch genetische Faktoren mit.
  • Urs Bürgi 13.04.2012 09:54 Uhr
    Sehr geehrte Frau Frei Richtig, einfach ist es nicht. Aber gerade, wenn Ihr Son wenig Süsses isst, und dennoch Karies hat (Süssigkeiten allein machen es nicht aus)empfehle ich Ihnen, das in der Rubrik genannte Zentrum für Ganzheitliche Zahnmedizin zu kontaktieren, um die Ursachen der Karies zu finden, um "gegen zu steuern", damit die Folgeschäden vermieden werden. Freundlichen Gruss. U. B.
  • Andrea Frei 27.08.2010 09:10 Uhr
    Danke für ihren Artikel, wenn es nur so einfach wäre wie Sie schreiben.... Mein Sohn isst wenig Süsses, ich putze ihm und er putzt regelmässig die Zähne und hatte trotzdem schon einige Löcher sogar in den Milchzänen....

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