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Advertorial - Früher gab es Schulmilch, heute trinken die Kinder in der Pause Eistee und Orangenlimonade von der Ferieninsel. Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass die Trink- und Essgewohnheiten der Kinder massgeblich den späteren Gesundheitsverlauf und die Gewichtsentwicklung mitbestimmen.
Zum Frühstück sollten Kinder Milch, statt Cola trinken.
Gesüsste Erfrischungsgetränke werden selten als eine mögliche Mitursache für Übergewicht bei Kindern und Erwachsenen diskutiert. Das mag zum einen daran liegen, dass es bisher nur wenige fundierte Studien dazu gibt. Limonaden, gesüsste Fruchtnektare und Fruchtsäfte liefern mit 35 bis 45 kcal pro Deziliter auf den ersten Blick zwar eher wenig Energie, aber die üblicherweise konsumierte Menge trägt dann trotzdem erheblich zur täglichen Kalorienzufuhr bei.
Viel Zucker, wenig Gesundes
Eine amerikanische Studie* mit 5400 Kindern im Alter von 2 bis 5 Jahren hatte den gesamten Konsum von Zuckerzusatz in der Nahrung im Fokus: unter anderem Getränke, Knusperflocken, Gebäck und Süsswaren. In der Auswertung fand sich ein klarer Bezug zwischen der Höhe des Zuckerzusatzes und dem Konsum von wichtigen Grundnahrungsmitteln. Das traf für alle zu: Je höher die Zuckermenge in der Nahrung war, desto weniger Milch und Milchprodukte, Gemüse, Obst und Getreideprodukte wurden gegessen. Gleichzeitig nahm auch die Nährstoffversorgung ab: Je mehr gezuckerte Nahrungsmittel und Getränke die Kinder konsumierten, desto geringer war ihre Versorgung mit Eiweiss, Fett, Nahrungsfasern, Kalzium, Eisen, Zink, Magnesium, Folsäure und den Vitaminen A und B12. Als besonders problematisch stellte sich die Kalziumversorgung heraus: Bei den Kindern, die mehr als 25 Prozent der täglichen Energie über gezuckerte Nahrungsmittel bezogen, erreichten 40 Prozent der 2- bis 3-Jährigen und 70 Prozent der 4- bis 5-Jährigen die Zufuhrempfehlungen für Kalzium nicht!
Nicht einfach, aber machbar
Eine gesunde, ausgewogene Ernährung ist hilfreich, damit Kinder den Anforderungen in der Schule und beim Spielen gerecht werden. Besondere Aufmerksamkeit verdienen die Kinder, die bereits mit dem Gewicht kämpfen. Achten die Eltern auf saisonale, vollwertige Nahrungsmittel, dann entwickeln auch ihre Kinder Geschmack und Vorlieben dafür. Fastfood, Snacks und Schleckereien mögen Kinder trotzdem noch, sie lernen jedoch einen vernünftigen Umgang damit. Regeln für einen guten Umgang mit all den Verführungen aus dem Supermarkt sind dabei hilfreich. Sie schaffen klare Verhältnisse und stoppen ermüdende Diskussionen.
Zum Beispiel
- Zum Trinken gibt es zuhause Wasser, auswärts darf es ein Süssgetränk sein.
- Zum Frühstück gibt es Milch, mit oder ohne Zusatz (z.B. Ovomaltine).
- Am Sonntag gibt es auch mal Nutella aufs Brot.
- Knusperflocken können Sie mit ungesüssten Vollkornflocken «strecken».
- Bei den Süssigkeiten herrscht nicht Selbstbedienung. Als Eltern bestimmen Sie über Menge und Häufigkeit.
Nebenbei: Wer täglich 2,5 dl Limonade weniger trinkt, spart jedes Mal 100 kcal und kann dadurch pro Jahr 5 kg Gewicht verlieren!
*Kranz S, Smiciklas-Wright H, Siega-Riz AM, Mitchell D. Adverse effect of high added sugar consumption on dietary intake in American preschoolers. J Pediatr 2005;146:105-11.
Text und Fotos: Swissmilk
Der Ernährungstipp wird präsentiert von der Organisation der Schweizer Milchproduzenten SMP.
Unter www.swissmilk.ch finden Sie tolle Ideen für eine gesunde Ernährung.
Weitere Informationen zur Ernährung
Haben Sie Ernährungsfragen? Schreiben Sie eine E-Mail an: familienleben@swissmilk.ch Frau Regula Thut Borner, dipl. Ernährungsberaterin HF und Frau Susann Wittenberg, Ernährungswissenschaftlerin BSc, geben Ihnen gerne Auskunft.
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