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Advertorial - Süssigkeiten und Schleckereien gehören zum Kindsein, und sie sind in geregelter Menge auch kein Problem. Zu viel Süsses ist jedoch ungesund und kann Kinder dick und krank machen. Mit ein paar süssen Regeln können Eltern das Naschen in vernünftige Bahnen lenken.
Kinder dürfen Süssigkeiten essen, aber die Menge muss stimmen.
Süss schmeckt allen. Nach der Evolutionstheorie macht der Hunger nach Süssem Sinn: Süsse Früchte enthalten Vitamine und waren eine wichtige Nahrungsergänzung für unsere Urahnen. Zudem war der süsse Geschmack ein Zeichen dafür, dass die Früchte und Beeren geniessbar beziehungsweise nicht giftig waren. Probleme gab es erst, als der Zucker aus Zuckerrohr und Zuckerrüben praktisch unbegrenzt zur Verfügung stand. Noch heute verbinden wir den süssen Geschmack mit etwas Gutem.
Nicht verteufeln
Aus Sicht der gesunden Ernährung besteht keine Notwendigkeit, Süsses zu verbieten. Das steigert nur das Interesse der Kinder am Verbotenen. Besser ist es, den Kindern einen gesunden Umgang mit Süssigkeiten beizubringen. Die Ernährungswissenschaft legt die empfohlene Menge Zucker pro Tag bei zehn Prozent der Tagesenergie fest. Bei einem 6-Jährigen mit einem Tagesbedarf von 1500 kcal sind das 150 kcal pro Tag. In dieser Menge sind nicht nur die Süssigkeiten aller Art inbegriffen, sondern auch das Kakaopulver, die Konfitüre, der Honig und die Süssgetränke. Diese Menge muss nicht täglich stimmen, die Wochenbilanz ist massgebend. An Geburtstagen, Feiertagen, wenn die Grosseltern zu Besuch sind oder am letzten Schultag vor den Ferien darf es auch einmal etwas mehr sein.
Wenn Kinder regelmässig ein Dessert erhalten, naschen sie weniger.
Dessert-Ritual
Kinder naschen weniger, wenn sie regelmässig ein Dessert erhalten oder auch mal einen süssen Zvieri. Weil Kinder Rituale über alles lieben, kann man zum Beispiel fixe Dessert- oder Zvieri-Tage einführen und jedes Familienmitglied hat einen Wunsch frei.
Süsse Regeln
Zermürbende Diskussionen über Schokolade, Popcorn, Eistee & Co. bewältigen Familien am sinnvollsten mit gemeinsam definierten und verbindlichen Regeln. Die Kinder dürfen die Süssigkeiten aussuchen, die Eltern bestimmen die Rahmenbedingungen: Darunter fallen zum Beispiel das Definieren der Menge und der Naschzeiten, des Aufbewahrungsortes und der Zahnhygiene.
Praktische Tipps
- Legen Sie für kleinere Kinder verbindliche Tages- und für grössere Kinder Wochenrationen fest. Diese werden zum Beispiel in einer selbst gebastelten Naschbox oder in einer dafür bestimmten Schale aufbewahrt. Das Kind darf sich daraus mit Ihrer Zustimmung bedienen.
- Süssigkeiten gehören nicht ins Kinderzimmer.
- Selbstbedienung bei den Süssigkeiten stellt für Kinder eine Überforderung dar. Die Eltern verlieren die Übersicht darüber, was das Kind während des ganzen Tages schleckt. Bestehen Sie als Eltern also auf Ihrem Zustimmungsrecht.
- Halten Sie Ihren Vorrat an Süssem klein. Dort, wo viel angeboten wird, wird auch viel gegessen.
- Verzichten Sie auf dekorative Gläser mit Schokoladekugeln auf dem Salontisch und üppigen Guetzlischachteln auf der Anrichte. Das sieht zwar hübsch aus, stellt jedoch eine ständige Versuchung dar.
- Machen Sie Ihren Kids klar, dass auch Süssgetränke Zucker enthalten und damit unter das Tages- oder Wochenkontigent fallen.
Text und Fotos: Swissmilk
Der Ernährungstipp wird präsentiert von Swissmilk.
Unter www.swissmilk.ch finden Sie tolle Ideen für eine gesunde Ernährung.
Weitere Informationen zur Ernährung
Haben Sie Ernährungsfragen? Schreiben Sie eine E-Mail an: familienleben@swissmilk.ch Frau Regula Thut Borner, dipl. Ernährungsberaterin HF und Frau Susann Wittenberg, Ernährungswissenschaftlerin BSc, geben Ihnen gerne Auskunft.
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