Weitere Artikel

Ernährungstipp: Mein Kind isst nur, was ihm passt

a | A
Drucken

Advertorial - Naschkatzen und Schnäderfräsen sind eine Herausforderung für Eltern. Gewinnen statt zwingen heisst die Devise für ein gesundes Essverhalten. Kurzfristig bleibt damit zwar vieles beim Alten. Kleine Schritte in die richtige Richtung führen jedoch langfristig zu besseren Essgewohnheiten.

Kinder mögen nicht alles essen.

Kinder essen am liebsten nur das, was ihnen schmeckt.

Es gibt Kinder, die sind schon von klein auf schlechte Esser. Sie stochern im Teller herum, nörgeln und essen nur das, was sie kennen und was ihnen gerade schmeckt. Beim Gesunden rümpfen sie die Nase, vom Dessert bekommen sie nicht genug. Eltern brauchen hier viel Geduld, damit dieses Verhalten nicht zu ständigen Reibereien am Familientisch führt. Kinder haben sehr sensible Geschmacksnerven und vieles, was Erwachsenen schmeckt, ist für sie zu intensiv, zu bitter, zu salzig oder zu sauer. Hier lohnt es sich, genauer nachzufragen, was dem Kind denn nicht schmeckt. Anderseits ist das Essen für das Kind auch immer eine Möglichkeit, seine Unabhängigkeit und seinen eigenen Willen auszudrücken.

Kinder essen häufig nicht so, wie Eltern es sich wünschen. Sie essen einseitig, phasenweise viel, dann wieder ganz wenig. Das ist normal und gehört zur kindlichen Entwicklung. Solange das Kind munter und aktiv ist, braucht man sich keine Sorgen zu machen. Als Eltern darf man darauf vertrauen, dass das Kind zu Hause ein positives Essverhalten erlernen wird. Gesunde und abwechslungsreiche Menüs und das elterliche Vorbild leben es ihm vor.

Wichtig ist, dass das Kind die Tischregeln kennt und weiss, dass sie durchgesetzt werden. Die Familie kann diese Regeln gemeinsam aushandeln und festschreiben. Ein Motivationsplan mit einem Belohnungssystem schafft Anreize, zum Beispiel ein Familienausflug mit Picknick, mit dem Gotti ins Kino oder ein Göttitag im Erlebnisbad.

5 Tipps für den Alltag

  • Nehmen Sie Rücksicht auf die empfindlichen Geschmacksnerven Ihrer Kinder. Sie mögen Scharfes (z.B. Curry), Saures (z.B. Essig) und Bitteres (z.B. grünschalige Gemüse und Blattsalat) oft nicht.
  • «Gesund» zieht bei Kindern nicht. Für starke Muskeln und schnelle Beine sind sie jedoch bereit, nebst Schokolade und Chips auch Äpfel zu essen und Milch zu trinken.
  • «Ungesundes» ist besonders attraktiv. Schaffen Sie mit Abmachungen und Kontingenten eine klare Situation.
  • Gegessen wird am Tisch, das gilt auch für die Zwischenmahlzeiten. Ist die Mahlzeit beendet, werden die Zähne geputzt und dem Verdauungssystem eine Pause gegönnt.
  • Motzen gilt nicht. Wer einkauft und kocht, hat Anerkennung verdient. Kinder dürfen sagen, wenn ihnen etwas nicht schmeckt. Abwertende Kommentare müssen Sie jedoch nicht akzeptieren.

Text und Foto: Swissmilk

Swissmilk-Logo-Kuh-neu-100x107Der Ernährungstipp wird präsentiert von Swissmilk.

Unter www.swissmilk.ch finden Sie tolle Ideen für eine gesunde Ernährung.

 

 

 

Weitere Informationen zur Ernährung

Haben Sie Ernährungsfragen? Schreiben Sie eine E-Mail an: familienleben@swissmilk.ch Frau Regula Thut Borner, dipl. Ernährungsberaterin HF und Frau Susann Wittenberg, Ernährungswissenschaftlerin BSc, geben Ihnen gerne Auskunft.


Das könnte Sie auch interessieren

Hier können Sie mitdiskutieren

Newsletter

Wenn Ihnen dieser Artikel gefallen hat, dann abonnieren Sie doch unseren Newsletter. Jede Woche weitere nützliche Artikel, Tipps und Veranstaltungshinweise

  • Twitter
  • Facebook
  • studiVZ
  • MySpace
  • deli.cio.us
  • Digg
  • Folkd
  • Google Bookmarks
  • Linkarena
  • Mister Wong
  • Newsvine
  • Reddit
  • StumbleUpon
  • Windows Live
  • Yahoo! Bookmarks
  • Yigg

Kommentare

Einen Kommentar schreiben

Name:
E-Mail:
Kommentar:
Sicherheitscode: Sicherheitscode
Bild neu laden


Geben Sie die sichtbaren Zeichen ein
 

nach oben