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Advertorial - Eltern wissen: Zu viel Zucker aus der Flasche ist ungesund. Löcher in den Zähnen und Speckröllchen am Bauch sind ebenso sehr die Folgen des Süssgetränkekonsums wie der zu oft konsumierten Süssigkeiten. Verhängnisvoll ist ganz besonders, dass Limonaden und gesüsste Fruchtsäfte immer häufiger nährstoffreiche Lebensmittel wie Milch und Obst vom Tisch verdrängen.
Süssgetränke enthalten viele Kalorien und können in grossen Mengen dick machen.
Das Nachteilige an Süssgetränken ist nicht in erster Linie der Zucker, sondern die Menge. Der kindliche Gaumen gewöhnt sich sehr schnell an eine bestimmte Süsse. Zucker ist nicht nur ein Süssungsmittel, sondern auch ein Geschmacksverstärker. Reduziert man den Zuckergehalt, wird das Getränk fade und verliert an Geschmack. Deshalb verringern Hersteller höchst ungern den Zuckergehalt in ihren Produkten und bieten lieber mit Süssstoff gesüsste „Light“-Varianten an.
Süssgetränke haben einen wesentlichen Anteil haben an der Übergewichts-Epidemie bei Kindern und Jugendlichen. Über Limonaden wird sehr schnell sehr viel Zucker aufgenommen. Zucker treibt den Blutzucker in die Höhe und das provoziert die Ausschüttung von Insulin. Dieses Hormon sorgt dafür, dass der Zucker entweder zur Verbrennung in die Muskelzellen eingeschleust wird oder als „Reserve“ in die Fettzellen kommt. Der Blutzucker sinkt und schnell entstehen neue Hungergefühle. Damit beginnt ein Teufelskreis: Die Gefahr, ständig zu essen und trinken, führt zu einem Kalorienüberschuss und zu Übergewicht.
Wer täglich über seinen Kalorienbedarf hinaus 2,5 dl Limonade trinkt, konsumiert jedes Mal 100 kcal zu viel. Das entspricht einer jährlichen Gewichtszunahme von 5 kg.
Das Ausweichen auf künstlich gesüsste Getränke ist für Kinder nicht sinnvoll. Sie haben aufgrund ihres tieferen Körpergewichts die tägliche Toleranzschwelle für Süssstoffe schnell erreicht, und das Bedürfnis nach Zucker wird dadurch nicht kleiner. Ziel ist nicht, dass Kinder mit möglichst wenig Zucker in Kontakt kommen, sondern dass sie von den Eltern lernen, massvoll und verantwortungsvoll damit umzugehen.
Orangensaft, Multifruchtsaft und Smoothies haben ein gesundes Image. Besonders Frauen und Mädchen greifen lieber zu Fruchtsäften als zu Softdrinks. Leider helfen diese überhaupt nicht, das Körpergewicht zu kontrollieren. Eine Langzeitstudie des Dortmunder Forschungsinstituts für Kinderernährung zeigt, dass bei jungen Frauen, die über den untersuchten Zeitraum von fünf Jahren eine steigende Menge an zuckerhaltigen Getränken zu sich nahmen, auch der Body-Mass-Index (BMI) gestiegen ist. Ausgerechnet bei denjenigen Mädchen, die eher auf Limonaden verzichteten und mehr Fruchtsäfte tranken, war der Zusammenhang zwischen Trinkverhalten und Gewichtszunahme offensichtlich.
Milch ist flüssige Nahrung. Kein anderes Nahrungsmittel liefert so viele verschiedene Nährstoffe, die Kinder für ihr Wachstum und Erwachsene für ihre Gesundheit brauchen. Und Milch macht nachweislich schlank: Milch-Kalzium bindet Nahrungsfett im Körper und verhindert damit dessen Aufnahme. Eine hohe Kalziumzufuhr bewirkt, dass die Neubildung von Fett gehemmt wird und körpereigene Fettbestände mobilisiert und abgebaut werden. Drei Milchportionen täglich sind deshalb nicht nur für das Knochenwachstum gut sondern auch für die schlanke Linie.
Text und Foto: Regula Thut Borner, Swissmilk
Regula Thut Borner ist diplomierte Ernährungsberaterin HF und Ayurveda-Ernährungstherapeutin. Sie ist spezialisiert auf Familienernährung.
Haben Sie Ernährungsfragen? Schreiben Sie eine E-Mail an: familienleben@swissmilk.ch Frau Regula Thut Borner gibt Ihnen gerne Auskunft.
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