
Gesunde Ernährung für Kinder: Dürfen Kinder mitessen, wenn mit Alkohol gekocht wurde? »

Heisse wohlriechende Getränke tun Kindern im Winter gut. Getränke die zum Advent passen, finden Sie hier. »

Was isst man am besten, wenn man erkältet ist? Hier finden Sie Ernährungstipps bei EER »
Die Rubrik «Gesundheit» wird präsentiert von Helsana, der führenden Schweizer Kranken- und Unfallversicherung. Helsana steht Ihnen und Ihrer Familie bei Gesundheit und Vorsorge sowie bei Krankheit und Unfall umfassend zur Seite. Und das in jeder Lebensphase. Hier erfahren Sie mehr.
Eine Milchzuckerunverträglichkeit oder Laktoseintoleranz ist eine häufige Begleiterscheinung bei Dünndarmerkrankungen wie Zöliakie und Morbus Crohn. Je ausgeprägter und langstreckiger die Entzündung im Darm ist, um so weniger milchzuckerspaltendes Enzym wird von den Zellen hergestellt.
Viele Lebensmittel enthalten Milchzucker.
Milchzucker, auch Laktose genannt, kommt in Milch- und Milchprodukten vor. Er ist der typische Zucker der Muttermilch, bestehend aus einem Teil Traubenzucker und einem Teil Schleimzucker. Laktose wird durch das milchzuckerspaltende Enzym Laktase, welches in den Dünndarmzellen gebildet wird, aufgespalten. Fehlt die Laktase oder ist ihre Aktivität eingeschränkt, wird der Milchzucker unzureichend gespalten und wandert in den Dickdarm. Dort wird er von Bakterien vergärt und es bilden sich Gase. Diese verursachen schmerzhafte und starke Blähungen, das Leitsymptom der Milchzuckerunverträglichkeit. Es kann auch zu Völlegefühl, Übelkeit und Durchfall kommen.
Beim Laktasemangel sind die Übergänge fliessend: An gesunden Tagen nimmt man ihn möglicherweise kaum wahr und während der Krankheitsschübe kann das Enzym auch nahezu völlig fehlen. Eine entzündete Dünndarmschleimhaut produziert weniger Laktase.
Milch und Milchprodukte sind bei Morbus Crohn nicht generell zu meiden. Vor allem während der beschwerdefreien Zeit sind sie wertvolle Nährstofflieferanten. Die Dünndarmzellen werden durch das Vorhandensein von Milchzucker angeregt, wieder Laktase zu produzieren.
Grund: Kleine Mengen Milchzucker, „eingepackt“ in den Speisebrei, strömen langsam in den Verdauungstrakt und geben der Dünndarmschleimhaut ausreichend Zeit, Laktase bereitzustellen. Kommt hingegen in kurzer Zeit viel Milchzucker in den Darm, wird er „überflutet“ und kann nicht mehr rechtzeitig reagieren.
Milch, Buttermilch, Molke
Sie sind die häufigsten Beschwerdeauslöser, weil beim Trinken schnell viel Laktose in den Verdauungstrakt strömt. Alternative: laktosefreie Milch.
Jogurt und Sauermilch
Sie enthalten zwar noch relativ viel Milchzucker, trotzdem sind sie wegen der aktiven Milchsäurebakterien meistens gut verträglich. Die individuell verträgliche Menge muss ausprobiert werden. Alternative: Laktosearme Jogurts.
Frischkäse
Quark, Blanc battu, Hüttenkäse, Ricotta, Mozzarella und Feta enthalten im Gegensatz zu gereiftem Käse Milchzucker. Die individuell verträgliche Menge muss ausprobiert werden. Alternative: Laktosearmer Frischkäse.
Käse
Extrahart-,Hart- und Halbhartkäse enthalten keinen Milchzucker, Weichkäse nur noch Spuren davon. Grund: Während der Reifung wird er abgebaut. Käse kann bei Laktoseunverträglichkeit also problemlos gegessen werden.
Butter und Rahm
Beide Produkte enthalten Laktose. Weil man in der Regel nur kleine Mengen davon isst, ist die Verträglichkeit recht gut.
Text und Foto: Regula Thut Borner, Swissmilk
Regula Thut Borner ist diplomierte Ernährungsberaterin HF und Ayurveda-Ernährungstherapeutin. Sie ist spezialisiert auf Familienernährung.
Haben Sie Ernährungsfragen? Schreiben Sie eine E-Mail an: familienleben@swissmilk.ch Frau Regula Thut Borner gibt Ihnen gerne Auskunft.
Der Ernährungstipp wird präsentiert von Swissmilk.
Unter www.swissmilk.ch finden Sie tolle Ideen für eine gesunde Ernährung.

Kochen für Kinder: Gesund und fein!
Sie suchen feine und gesunde Rezepte für Kinder, die einfach und schnell zu kochen sind? Hier finden Sie Anregungen, was Sie für Kinder kochen können. »

Gesunde Zähne: Warum gesunde Ernährung entscheidend ist
Karies, Zahn-Schmerzen und Angst vor dem Zahnarzt? Das muss nicht sein. Beugen Sie mit einer gesunden Ernährung vor. Tipps für gesunde Zähne gibt es hier. »
Finden Sie den passenden Namen für Ihr Baby
Wählen Sie aus unserer umfangreichen Vornamen-Datenbank Ihren Favoriten. Entdecken Sie über 13.000 Mädchen- und Jungennamen. »
5 feine Erdbeerrezepte
Zum Beispiel Erdbeer-Meringue ...
Haben Sie Fragen?
Swissmilk-Ernährungsberater geben gerne Auskunft. »
Wir suchen das Lieblingsspielzeug Ihrer Kinder
Laden Sie Ihr Foto hoch und gewinnen Sie einen Gutschein für individuelle Kindermode! »
Gebrauchtes Glück
Die schönsten Flohmärkte der Schweiz und alle Termine auf einen Blick »
Kinderbuch zu gewinnen
Wir verlosen fünfmal die Kindergeschichte «Ein wunderliches Leben». »
Die schönsten Veranstaltungen
für Familien
In unserem Eventkalender können Sie nach Familien-Veranstaltungen in Ihrer Region suchen oder Ihre eigene Veranstaltung eintragen.
Trend-Produkte Smoothie & «Fro-Yo»
Sie sollen uns einfach mit vielen Vitaminen versorgen und das Glace zum gesunden Vergnügen machen. Aber sind Smoothies und Frozen Yogurts wirklich so vollwertig und kalorienarm? »