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Kinder können beim Kochen helfen

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Der anfängliche Mehraufwand beim gemeinsamen Kochen mit Kindern zahlt sich am Ende aus.

Wie wichtig ist es, Kinder an der Menuplanung und am Kochen zu beteiligen?

Wichtig ist, dass die Eltern bestimmen, was es zu essen gibt. Bestimmt das Kind den Menuplan, gibt es bloss Chicken Nuggets und Pommes Frites. Bei Geburtstagen sollen Kinder wünschen. Doch sonst sollte man Lebensmittel auf den Tisch bringen, die das Kind nicht von Anfang an gern hat. Damit es die Chance bekommt, Unbekanntes kennen zu lernen. Beim Kochen sollten Kinder so oft wie möglich einbezogen werden, da dies auch gemeinsam verbrachte Zeit ist. Kindern lernen sehr viel in der Küche, nicht nur die Namen der Lebensmittel und Zubereitungsarten, sondern auch feinmotorisch. Häufig probieren sie Dinge in der Küche, die sie am Tisch nicht essen würden. Und sie sind stolz, weil sie einen Teil zum Essen beitragen können und dafür am Familientisch vor allen gelobt werden.

Macht gemeinsames Kochen mit Kindern das Kochen nicht langsamer und aufwändiger?

Doch schon. Es gibt mehr zu putzen, man braucht mehr Geduld und es kommt nicht alles so heraus, wie das der Vorstellung der Eltern entspricht. Wenn ein Kind anfängt zu helfen, kann es noch nicht alles exakt und muss seine Feinmotorik erst schulen, Aber ich denke, der Mehraufwand zahlt sich am Ende aus. Die Kinder sind die besseren Esser, sie verbringen mehr Zeit mit den Eltern. Sind die Kinder grösser, nehmen sie auch viel Arbeit ab und können einfachere Rezepte auch mal selbständig kochen. Meine Vierzehnjährige kann einen Zopf von A bis Z alleine backen. Mein Zwölfjähriger kann bereits einen Fisch mit Kräuterkruste kochen und auf den Tisch bringen.

Gibt es Nahrungsmittel, die Kinder nicht essen sollten?

Je mehr man Kindern verbietet, umso spannender wird es doch! Alkohol würde ich aber generell weglassen, weil zu wenig vom Alkohol beim Kochprozess verloren geht. Kinder haben nicht gerne bitter, sehr sauer und sehr scharf. Darauf würde ich Rücksicht nehmen, denn Kinder haben noch mehr Geschmacksknospen als Erwachsene auf der Zunge. Ich selbst finde Eistee sehr schädlich, denn Zucker und Säure greift die Zähne stark an. Zudem putscht das Teein ein Kind unter Umständen stark auf und kann es zappelig machen. Auch eine Reihe von E-Nummern, Farbstoffe, die im M&Ms und einigen Glaces vorhanden sind, können laut Studien Kinder unruhig machen.

Kinder sind auch deshalb wählerischer, weil sie noch viel mehr Geschmacksknospen auf der Zunge haben als Erwachsene.



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Kommentare

  • Familienleben 19.04.2010 10:41 Uhr
    Liebe Frau Heid

    Mehr Informationen zu einzelnen Lebensmitteln finden Sie unter http://www.codecheck.info/
    Über die Eingabe des Strichcodes bzw. der GTIN-Nummer kommt man ähnlich wie beim Strichcodescanner an der Ladenkasse zu den in der Codecheck-Datenbank gespeicherten Produktinformationen.

    Freundliche Grüsse
    Ihre familienleben.ch-Redaktion
  • ANITA HEID 16.04.2010 21:09 Uhr
    ERSTES MÖCHTE ICH MICH BEI IHNEN BEDANKEN VIELEN DANK.TJA ICH BIN DIE NACHBARIN VON SILVIA KOCH UND HABE SO MEINE PROBLEME MIT KLEIN ROBIN.ABER EIN PLUS HABE ICH EINEN GARTEN UND VIEL ZEIT ZUM SELBER KOCHEN ROBIN MACHT DAS SCHON SEIT ER ZWEI JAHRE ALT IST.ÜBRIEGENS KOCHE ICH SEHR GERNE UND FRISCH .EINE FRAGE HÄTTE ICH WO KRIEGE ICH INFORMATIONEN WO ES AM SCHLIMMSTEN MIT E NUMMERN IST AUF VIELEN SACHEN SIEHT MANN DAS GAR NICHT MEHR. GANZ VIELE LIEBE GRÜSSE ANITA HEID NOCHALS VIELEN DANK

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