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Ernährung bei ADS und Hyperaktivität

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Hyperaktivität und ADS sind heute ein grosses Problem. Kann man mit der Ernährung etwas machen und wenn ja, was?

Ja, man kann mit Ernährung viel bewirken. Es nützt aber sicher nicht in jedem Fall oder ist nicht effizient genug. Eltern, die nicht sofort zum Ritalin greifen wollen, sollten es erst mal mit der Ernährung probieren. Gewisse E-Nummern weglassen, wäre mein erster Schritt. Dann sollte das Kind auf Eisenmangel untersucht werden. Denn Studien belegen heute, dass Eisenmangel hyperaktiv und unkonzentriert machen kann. Es gibt auch die Vermutung, dass gewisse Allergien mit Hyperaktivität einhergehen. Zudem kann mit der Ernährung der Blutzuckerspiegel kontrolliert werden, so dass er über den Tag verteilt nicht mehr so hohe Ups und Downs aufweist. Zudem würde ich einem solchen Kind mehrmals pro Woche Fisch geben, wegen dem positiven Einfluss der Omega3-Fettsäuren auf die Nerven.

Kann eine eingeschränkte Ernährung wie zum Beispiel die vegetarische Ernährung sich auf Kinder ungünstig auswirken?

Ja, denn mit einer solchen Ernährung ist es schneller möglich, dass ein Kind Nährstoffmängel entwickelt. Auch ist es eine Frage, ob das Kind es überhaupt mitmacht, oder nicht im Klassenlanger und bei Schulfreunden zu den zuhause verbotenen Dingen greift. Ernährungsweisen wie vegetarisch oder vegan eignen sich nicht für Kinder. Eisenmangel und Wachstumsstörungen könnten Folgen sein.

Vier von fünf Menschen kennen eigentlich die Prinzipien für gesunde Ernährung, aber mit der Umsetzung hapert es noch ein bisschen. Aus Ihrer Sicht: woran liegt das?

Verschiedene Faktoren spielen hier eine Rolle. Viele Menschen können heute nicht mehr gut kochen und es kommen ihnen keine Rezepte in den Sinn. Wer erst kochen lernt, wenn eine Familie gegründet ist, das Baby schon da ist, hat nicht viel Zeit dazu. So gestaltet sich das Kochenlernen schwieriger. Zudem haben viele Familien in der Schweiz wirklich zu wenig Geld, um sich noch um eine gesunde Ernährung zu bemühen. Und letztlich gibt es noch den Faktor, dass man auf den Genuss nicht verzichten möchte und gesunde Ernährung eben schon mit Genussverzicht in Zusammenhang bringt. Dem ist aber ganz und gar nicht so. In meinem Buch habe ich deshalb besonders Wert gelegt auf einfache, feine und gesunde Rezepte, die bei Kindern gut ankommen. Für mich und meine Familie ist es wirklich ein Überlebens-Koch- und Backbuch.

Interview: Kathrin Fischer

coverbotta

Mit Kindern kochen, essen und geniessen.

Von Marianne Botta Diener.

Erschienen Juni 2009 im Beobachter Verlag,

ISBN 978 3 85569 401 3, 45.- Franken.



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Kommentare

  • Familienleben 19.04.2010 10:41 Uhr
    Liebe Frau Heid

    Mehr Informationen zu einzelnen Lebensmitteln finden Sie unter http://www.codecheck.info/
    Über die Eingabe des Strichcodes bzw. der GTIN-Nummer kommt man ähnlich wie beim Strichcodescanner an der Ladenkasse zu den in der Codecheck-Datenbank gespeicherten Produktinformationen.

    Freundliche Grüsse
    Ihre familienleben.ch-Redaktion
  • ANITA HEID 16.04.2010 21:09 Uhr
    ERSTES MÖCHTE ICH MICH BEI IHNEN BEDANKEN VIELEN DANK.TJA ICH BIN DIE NACHBARIN VON SILVIA KOCH UND HABE SO MEINE PROBLEME MIT KLEIN ROBIN.ABER EIN PLUS HABE ICH EINEN GARTEN UND VIEL ZEIT ZUM SELBER KOCHEN ROBIN MACHT DAS SCHON SEIT ER ZWEI JAHRE ALT IST.ÜBRIEGENS KOCHE ICH SEHR GERNE UND FRISCH .EINE FRAGE HÄTTE ICH WO KRIEGE ICH INFORMATIONEN WO ES AM SCHLIMMSTEN MIT E NUMMERN IST AUF VIELEN SACHEN SIEHT MANN DAS GAR NICHT MEHR. GANZ VIELE LIEBE GRÜSSE ANITA HEID NOCHALS VIELEN DANK

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