
Abnehmen nach der Geburt in Rekordzeit ist das Ziel der meisten Promi-Mütter. Beyoncé verrät, wie sie dank einer harten Diät 25 Kilo verlor. »

Sie wollen mit der Familie in die Sauna gehen? Ob Saunabaden für Kinder geeignet, lesen Sie hier. »

Bewegungsmangel macht krank: Herz-Kreislauferkrankungen und Diabetes werden durch Herumsitzen begünstigt »
Der Ring geht nicht mehr vom Finger zu ziehen? Die Schuhe scheinen zwei Nummern zu klein zu sein? Wem dies bekannt vorkommt, der hat wahrscheinlich mit Wassereinlagerungen in der Schwangerschaft zu kämpfen. Ödeme, wie sie auch genannt werden, sind eine typische Beschwerde der Spätschwangerschaft. Linderung ist möglich.
Wasseransammlungen machen die letzten Schwangerschaftswochen mitunter beschwerlich. Bequeme Schuhe können helfen. Foto: iStockphoto, Thinkstock
«Meine letzten Schwangerschaftswochen waren sehr beschwerlich», erzählt Maria B. «Meinen Ehering habe ich gar nicht mehr vom Finger bekommen. Abends hatte ich meistens das Gefühl, als hätten sich meine Beine in der Grösse verdoppelt. Natürlich gibt es schlimmere Beschwerden, schliesslich hat es nicht weh getan. Aber ich habe mich einfach die ganze Zeit wie ein langsamer und behäbiger Walfisch gefühlt und war froh, als das nach der Schwangerschaft wieder vorbei war.»
Wassereinlagerungen sind ein typisches Übel der Schwangerschaft, besonders im letzten Drittel, wenn der Bauch recht dick ist. In der Regel sind die Hände, Füsse und Beine geschwollen, aber auch das Gesicht kann betroffen sein. Normalerweise sind Ödeme harmlos und verschwinden nach der Schwangerschaft schnell wieder. Wenn Sie jedoch ausgeprägte und grossflächige Schwellungen an den Händen und im Gesicht haben, sollten Sie Ihren Arzt kontaktieren. Dies könnte eventuell ein Symptom für Gestose oder Präeklampsie sein, eine gefährliche Stoffwechselstörung bei der Mutter. Besonders, wenn zu den Schwellungen auch noch Kopfschmerzen kommen, sollten Sie sich schnell medizinischen Rat suchen. Eine Präeklampsie ist eine ernst zu nehmende Krankheit, die für Sie und Ihr Baby gefährlich sein kann.
In den allermeisten Fällen sind die Wassereinlagerungen jedoch vor allem eines: nervig. Ein Zusammenwirken verschiedener schwangerschaftsbedingter Faktoren begünstigt Ödeme. Zum einen legt Ihr Körper in der Schwangerschaft extra Wasserspeicher an. Schliesslich hat Ihr Kreislauf einen erhöhten Flüssigkeitsbedarf, so steigt beispielsweise das Blutvolumen.
Hinzu kommt, dass die immer grösser werdende Gebärmutter Druck auf die Venen ausübt. Durch die hormonellen Veränderungen ist Ihr Gewebe ausserdem nachgiebiger und durchlässiger als vor der Schwangerschaft. Dies kann zum Beispiel zu Krampfadern, Hämorrhoiden oder eben Wassereinlagerungen führen. Besonders nach einem langen Tag und in der warmen Jahreszeit kann dies das Leben einer hochschwangeren Frau beschwerlich machen.
Wenn Sie zu Wassereinlagerungen neigen, werden Sie das Problem wahrscheinlich während Ihrer Schwangerschaft nicht völlig loswerden. Es gibt jedoch einige Hilfsmittel, mit denen Sie die Beschwerden zumindest möglichst gering halten können.
Mit einer ausgewogenen Ernährung können Sie einiges dazu beitragen, die Wassereinlagerungen in den Griff zu bekommen. Eine vitaminreiche Kost sorgt für eine gesunde Schwangerschaft. Ein guter Nebeneffekt: Sie legen weniger an überflüssigen Pfunden zu. Denn je mehr Gewicht Ihre Beine zu tragen haben, umso höher ist der Druck auf Ihre Venen. Besonders Kartoffeln, Ananas, Gurken oder auch Sellerie werden von Experten bei Ödemen empfohlen, aber auch eiweissreiche Nahrung wie Quark oder Joghurt. Vermeiden Sie stark gesalzene Nahrung, ansonsten können Sie Ihre Mahlzeiten aber ganz normal salzen (siehe Infobox).
Auch wenn es zunächst nicht logisch klingen mag: Vermindern Sie auf keinen Fall Ihre Flüssigkeitszufuhr. Viel trinken ist in der Schwangerschaft sehr wichtig und wirkt sogar entschlackend. Achten Sie jedoch darauf, dass Sie keine kohlesäurehaltigen Getränke zu sich nehmen. Diese können die Wassereinlagerungen nämlich noch verstärken.
Langes Stehen sollten Sie so weit wie möglich vermeiden. Müssen Sie länger sitzen, können Sie sich eine kleine Bank unter Ihre Füsse stellen, damit diese etwas erhöht stehen. Auch sonst empfiehlt es sich, die Beine möglichst oft hoch zu legen, zum Beispiel auch nachts im Bett. Hier kann es auch helfen, wenn Sie auf der linken Seite schlafen, da dadurch der Druck auf die Hohlvene nachlässt.
Bewegung hilft gegen eine ganze Reihe von Schwangerschaftsbeschwerden. Auch bei Wassereinlagerungen ist regelmässiges Training der Waden ein guter Weg, um Symptomen vorzubeugen oder diese zumindest zu lindern. Das kann heissen, dass Sie mehrmals in der Woche Sport treiben, wie zum Beispiel Fahrrad zu fahren oder schwimmen zu gehen. Das kann heissen, dass Sie viel spazieren gehen. Das kann aber auch schon heissen, dass Sie an Ihrem Schreibtisch öfter die Füsse kreisen lassen und die Zehen bewegen.
Wechselduschen, die mit kaltem Wasser aufhören, regen die Durchblutung an und verengen die Gefässe. Dies ist sowohl vorbeugend, als auch im akuten Fall von Wassereinlagerungen angenehm.
Natürlich wollen Sie für die letzen Schwangerschaftswochen nicht in lauter neue Schuhe investieren. Flache und bequeme Schuhe sind jedoch gegen die Wassereinlagerungen am Besten. Vielleicht können Sie sich gerade in den warmen Sommermonaten mit ein paar Flip-Flops oder ähnlichen offenen Schuhen helfen. Enge Socken und ins Fleische einschneidende Kleidung sollten Sie zudem vermeiden. Stützstrümpfe können bei akuten Ödemen, aber auch zur Vorbeugung hilfreich sein.
Sind Sie sehr stark betroffen, wird Ihnen Ihr Arzt eventuell Kompressionsstrümpfe verschreiben. Mit Ihrem Arzt sollten Sie auch besprechen, ob und was Sie zur Entwässerung einnehmen können. Auf keinen Fall empfiehlt es sich, derartige Tabletten ohne Rücksprache zu schlucken.
Der Mythos Salzverzicht
Vielleicht rät Ihnen Ihre Mutter, dass Sie bei Wassereinlagerungen auf Salz verzichten sollen. Lange galt das als Patentrezept gegen Ödeme in der Schwangerschaft. Heute gehen Mediziner jedoch davon aus, dass eine normale Salzzufuhr für den Körper wichtig ist und auch nicht bei Wassereinlagerungen aufgegeben werden sollte. Geben Sie also ruhig weiterhin eine Prise Salz in Ihre Suppe!
Autor: Julia Wohlgemuth
Haben Sie Erfahrungen mit Wassereinlagerungen? Schreiben Sie uns. Hier geht es zum Kommentarbereich.

Hämorrhoiden in der Schwangerschaft: unangenehm aber harmlos
Gehören Sie zu den Frauen, die von Hämorrhoiden in der Schwangerschaft betroffen sind? Hier erhalten Sie Tipps zur Behandlung der Hämorrhoiden. »

Verbreitetes Übel: Was tun bei Krampfadern in der Schwangerschaft?
Sie haben Krampfadern in der Schwangerschaft? Damit sind sie nicht allein. Erfahren Sie, wie Sie Krampfadern behandeln und vorbeugen können . »

Vom Schäfchen zählen: Schlafstörungen in der Schwangerschaft
Ihr dicker Bauch hält Sie vom Schlafen ab? Sie müssen ständig auf Toilette? Schlafstörungen in der Schwangerschaft müssen nicht sein. Lesen Sie mehr dazu. »
Finden Sie den passenden Namen für Ihr Baby
Wählen Sie aus unserer umfangreichen Vornamen-Datenbank Ihren Favoriten. Entdecken Sie über 13.000 Mädchen- und Jungennamen. »
5 feine Erdbeerrezepte
Zum Beispiel Erdbeer-Meringue ...
Haben Sie Fragen?
Swissmilk-Ernährungsberater geben gerne Auskunft. »
Wir suchen das Lieblingsspielzeug Ihrer Kinder
Laden Sie Ihr Foto hoch und gewinnen Sie einen Gutschein für individuelle Kindermode! »
Gebrauchtes Glück
Die schönsten Flohmärkte der Schweiz und alle Termine auf einen Blick »
Kinderbuch zu gewinnen
Wir verlosen fünfmal die Kindergeschichte «Ein wunderliches Leben». »
Die schönsten Veranstaltungen
für Familien
In unserem Eventkalender können Sie nach Familien-Veranstaltungen in Ihrer Region suchen oder Ihre eigene Veranstaltung eintragen.
Trend-Produkte Smoothie & «Fro-Yo»
Sie sollen uns einfach mit vielen Vitaminen versorgen und das Glace zum gesunden Vergnügen machen. Aber sind Smoothies und Frozen Yogurts wirklich so vollwertig und kalorienarm? »