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Babybrei Rezepte

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Viele Eltern geben ihren Babys Rüebli- und Kartoffelbrei. Aber auf Dauer ist das eintönig und auch ungesund. Kleinkinder können leicht an Zucchini, Kürbis und Spinat herangeführt werden. Nützen Sie diese geschmackliche Offenheit Ihres Kindes aus. Anregungen und Rezepte für den Babybrei finden Sie hier.

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Eine gesunde Baby-Ernährung muss nicht eintönig sein.

Verwöhnen Sie Ihr Baby mit einer abwechslungsreichen Brei-Ernährung.

Ein Glas Brei kostet im Handel genauso viel wie ein Kilo Obst oder Gemüse. Eltern können viel Geld sparen, wenn Sie das Essen für den Nachwuchs selber zubereiten. Unabdingbar ist dafür ein Pürierstab.

Etwa ab dem 5. Monat ist das Baby motorisch dazu fähig, mit der Zunge Nahrung zu formen und diese einzuspeicheln. Jetzt also kann mit dem Zufüttern begonnen werden. Zufüttern bedeutet, dass das Kind langsam an feste Nahrung und dessen Geschmack gewöhnt wird. Beikost ist auch wichtig, um den Energiebedarf zu decken.

Der erste Brei will gut geplant sein: Als Essenseinstieg eignet sich die Mittagsmahlzeit. Auf jeden Fall sollte dazu nicht das schickste Babyoutfit getragen werden, da anfangs ein Grossteil der Nahrung überall dort zu finden ist, nur nicht im Mund. Ausserdem eignet sich ein Plastiklöffel besser, als einer aus Metall. Gemüsebrei lässt sich sehr gut einfrieren (Spinat ist nicht geeignet). So kann eine grössere Menge zubereitet werden. Packen Sie einzelne Portionen in Gefrierbeutel und pressen Sie den Brei flach in der Tüte, so lässt sich dieser nach dem Einfrieren schneller auftauen. Der aufgetaute Brei sollte langsam im Topf erwärmt werden, so bleiben die Vitamine und Nährstoffe erhalten. Die Portionen sollten zeitnah, in den nächsten Wochen, aufgebraucht werden. Einmal Aufgetautes sofort verbrauchen und nicht wieder einfrieren.

Sobald das Baby richtig sitzen kann, erweist sich der Hochstuhl als besonders nützlich. Für die erste Mahlzeit eignet sich schlichter Rüeblibrei, dieses Gemüse enthält natürliche Süsse und wird von den meisten Kleinkindern angenommen. Beschränken Sie sich die erste Woche auf diesen Brei. Später kann ein Rüebli-Kartoffel-Brei den Speiseplan erweitern. Die bisherige Ernährung, Stillen oder das Fläschchen, wird natürlich noch beibehalten.

Erweitern Sie langsam den Speiseplan

Später können zusätzliche Gemüsesorten in den Speiseplan integriert werden. Achten Sie dabei auf saisonales Gemüse. Hat das Kind den Nachmittagsbrei als Mahlzeit akzeptiert und bereits einige Gemüsesorten gekostet, sollte Fleisch in den Speiseplan mit aufgenommen werden. Dieses ist für die Eisenzufuhr des Kindes sehr wichtig. Bald kann der Brei auch um Reis oder Nudeln erweitert werden.

Zwischen Einführung des mittäglichen Gemüsebreis und der Aufnahme einer zweiten Mahlzeit sollten mindestens vier, maximal sechs Wochen vergehen. Ob Sie dem Kind erstmals nachmittags einen Obstbrei füttern oder am Abend einen Milchbrei, ist Ihnen überlassen.

Zu Beginn kann eine Banane zerquetscht werden. Diese kann ein paar Tage später mit Haferflocken angereichert werden. Nicht jedes Kind wird begeistert seinen Mund öffnen, sondern pocht weiter auf die Muttermilch. «Nicht verzweifeln», rät die zweifache Mutter Ruth. «Meine erste Tochter wollte keinen Brei, ich habe sie und mich unter Druck gesetzt. Habe ihr immer den Brei unter die Nase gehalten.» Beim zweiten Kind kam dann die Gelassenheit. «Sie wollte keinen Brei, also habe ich ein paar Tage gewartet. Habe die Kleine während den Mahlzeiten in den Hochstuhl gesetzt. Wir Grossen haben geschlemmt und sie konnte zusehen. Da kam der Hunger von ganz alleine.» Ein Kleinkind wird nicht verhungern, wenn es den ersten Brei ablehnt. Das Fläschchen und die Muttermilch liefern noch Energie und Nähstoffe. Weigert sich ein Kind vehement über einen längeren Zeitraum und lehnt jede feste Nahrung ab, kann der Kinderarzt oder eine Hebamme um Rat gefragt werden.

Bitte nicht:

Das Geschmacksempfinden von Kindern kann nicht mit dem von Erwachsenen gleichsetzt werden. Wundern Sie sich deshalb nicht, warum in den Rezepten weder mit Salz, Pfeffer oder sonstigen Gewürzen abgeschmeckt wird. Widerstehen Sie auch dem elterlichen Empfinden – nur das Beste für mein Kind – den Obstbrei mit Zucker nachzusüssen. Ihr Nachwuchs würde zwar begeistert am Babylöffel kleben, aber Zucker ist in diesem Alter nicht zu empfehlen.

Das Kleinkind kannte bis zur Einführung der Löffelkost nur den Geschmack von Muttermilch bzw. von Milchersatznahrung, vielleicht noch den Geschmack von Fencheltee. Rüebli, Kartoffeln; Bananen und Äpfel sind absolutes Neuland und müssen vom Kind erstmals erfahren und eingeordnet werden. Zu viele Geschmackseindrücke überfordern es. Führen Sie deshalb neue Gemüse- und Obstsorten langsam ein. Sobald Beikost eingeführt wird, steigt der Flüssigkeitsbedarf des Kindes. Eltern sollten deshalb Ihr Kind ans Trinken heranführen. Dazu eignet sich ein Babyschoppen oder eine Schnabeltasse. Um den ersten Durst zu löschen, eignet sich neben Wasser auch Tee. Vom puren Saft, Schorlen oder speziellen Babydrinks ist abzuraten, diese enthalten zu viel Zucker.

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