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In Notfällen kann bei Asthma ein Asthma-Spray helfen. Foto: ©iStockphoto.com/dagmar heymans
Vor allem für die Eltern des kranken Kindes ist die Diagnose über eine chronische Krankheit ein Schock. Sie wissen nicht, was auf sie und ihr Kind zukommen wird, was sich verändern wird und in welcher Art und Weise sich die Krankheit auswirkt. Generell ist der Kinderarzt der erste Ansprechpartner. Er unterstützt die Eltern mit wichtigen Sachinformationen zur Krankheit selbst und ist beratend tätig. Er nimmt Eltern die ersten Ängste, gibt praktische Tipps zum Umgang mit der Krankheit im Alltag oder vermittelt weiter an Fachärzte, Selbsthilfegruppen und Elterninitiativen.
Asthma
Bei dieser Krankheit sind die Atemwege chronisch entzündet. Es kommt zu Hustenanfällen oder sogar zur Atemnot. In akuten Fällen treten Begleiterscheinungen wie Angst, Nervosität, Verfärbung der Lippen und eine schnellere Atmung auf. Asthma kann in jedem Lebensalter vorkommen, häufig sind Kinder zwischen zwei und vier Jahren betroffen. Man kann es nicht heilen, aber bei einer frühzeitigen Behandlung stehen die Chancen für eine Beschwerdefreiheit gut.
Nicht jeder Hustenanfall ist mit Asthma gleichzusetzen, treten diese aber immer häufiger und unerklärlich auf, ist ein Arztbesuch angesagt. Sie sollten sofort reagieren, wenn Ihr Kind einen schweren Atemnotanfall hat. Wenn dann tatsächlich die Diagnose feststeht, sind fundierte Informationen ein wichtiger Faktor. In Kursen, die bestimmte Spitäler oder Praxen anbieten, erfahren Eltern und Kinder Essenzielles zur Krankheit: Was begünstigt diese? Wie bekommt man mit der richtigen Atemtechnik mehr Luft? Welche Sportarten können ausgeführt werden? Wie reagiert man im Notfall? Ziel ist dabei, ein ganz normales Leben zu führen und dem Kind Eigenverantwortlichkeit im Umgang mit Asthma beizubringen. Selbsthilfegruppen sind gute Ansprechpartner. Kranke können sich untereinander austauschen und erfahren so: Ich bin nicht der Einzige, der diese Krankheit hat.
Behandlung von Asthma
Bei schwachen Symptomen ist ein Medikament ausreichend, welches in Situationen eingenommen wird, in denen es zu Anfällen kommt (Sportunterricht). In schweren Fällen wird eine Dauerbehandlung empfohlen. Manche Eltern schwören auf eine zusätzliche naturheilkundliche Behandlung, wie die Einnahme von Globuli. Auch Entspannungstechniken wie Yoga oder autogenes Training sollen helfen, die Beschwerden zu lindern. Dies ist jedoch eine individuelle Entscheidung.
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Kommentare
Klingt vielleicht ein bisschen doof: ich habe seit neuem den verdacht, dass ich adoptiert bin, denn ich bin der einzige, der in der familie diabetes hat(inklusive opa,oma....). und ich sehe eher aus wie ein schwede und nicht wie meine eltern. sogar meine oma sagt, dass ich keinem der familie gleiche.
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