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Schmerzt der Hals und steigt das Fieber, handelt es sich bei Kindern nicht immer um einen grippalen Infekt. Oft hat eine Kinderkrankheit das Kind erwischt. Wie Sie Kinderkrankheiten wie Röteln, Mumps und Drei-Tage-Fieber erkennen, erfahren Sie hier.
Wenn die Kleinsten Fieber haben, kann auch mehr als ein grippaler Effekt dahinter stecken. Foto: © Joanna Zielinska - Fotolia.com
Harmlos: das Drei-Tage-Fieber
Ein Virus ist für das Drei-Tage-Fieber verantwortlich, an dem meist kleinere Kinder im Alter von sechs Monaten bis zwei Jahren erkranken. «Das Drei-Tage-Fieber ist eine harmlose Erkrankung, die ohne Komplikationen verläuft», schreibt Dr. med. Ursula Keicher in ihrem Ratgeber «Kinderkrankheiten. Schnell erkennen – gezielt behandeln». «Wegen des schnellen Anstiegs der Körpertemperatur kann es lediglich in seltenen Fällen zu Fieberkrämpfen kommen.»
Mehr zu Fieberkrämpfen.
Drei-Tage-Fieber: die Symptome
Typisch sind kleine rote Flecke am Rumpf. Manchmal treten sie auch an den Armen und Beinen auf.
Drei-Tage-Fieber: der Krankheitsverlauf
Hohes Fieber plagt drei Tage lang das Kind. Danach tritt der Ausschlag auf, der nach zwei bis drei Tagen wieder verschwindet.
Drei-Tage-Fieber: die Ansteckungsgefahr
Das Drei-Tage-Fieber ist drei Tage, bevor das Fieber beginnt, bis zum Auftreten des Ausschlags ansteckend. Vom Zeitpunkt der Ansteckung bis zum Beginn des Drei-Tage-Fiebers vergehen in der Regel ein bis zwei Wochen.
Drei-Tage-Fieber: die Behandlungsmöglichkeiten
In der Regel verordnet der Arzt Fieberzäpfchen. Wadenwickel können auch helfen, das Fieber zu senken. Wichtig ist bei Fieber grundsätzlich, dem Kind reichlich zu trinken zu geben, da es durch die hohe Temperatur schnell viel Flüssigkeit verlieren kann.
Stark zurückgegangen: Röteln
Auch Röteln ist eine Virus-Erkrankung. Weil sie, wenn auch selten, eine Hirnhautentzündung auslösen kann und in der Schwangerschaft das ungeborene Kind gefährdet, empfiehlt das Bundesamt für Gesundheit (BAG), Kinder gegen die Kinderkrankheit Röteln impfen zu lassen. In der Schweiz fallen auf 100.000 Einwohner sechs Röteln-Infektionen pro Jahr.
Röteln: die Symptome
Der Hautausschlag ist rot und kleinflächig – und damit ähnlich wie bei Scharlach. Oft vergrössern sich die Lymphknoten am Nacken und hinter den Ohren so, dass sie sich wie Perlen auf einer Perlenschnur anfühlen. Manchmal tritt auch Fieber auf.
Röteln: die Ansteckungsgefahr
Kinder, die Röteln haben, sind eine Woche vor und eine Woche nach den ersten Symptomen ansteckend. Nach der Ansteckung beginnt die Erkrankung zwei bis drei Wochen später.
Röteln: der Krankheitsverlauf
Röteln beginnt oft mit leichtem Husten und Schnupfen, manchmal auch mit einer Bindehautentzündung. Die geschwollen Lymphknoten schmerzen. Der Ausschlag ist zuerst hinter den Ohren zu sehen, bevor er sich auf dem Gesicht, dem Hals, an Armen und Beinen ausbreitet. Meistens juckt er nur wenig und geht bereits nach drei Tagen wieder zurück. Das Fieber bleibt oft im mittleren Bereich bei 38 bis 38,5 Grad Celsius.
Röteln: die Behandlungsmöglichkeiten
Röteln verursacht nur wenige Beschwerden. Eine besondere Behandlung der Kinderkrankheit ist daher nicht notwendig.
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